Deutschkreutzer Windpark wird „repowered“. Durch den Einsatz modernster Technologien soll die Leistung trotz verringerter Anzahl an Windrädern gesteigert werden.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 26. September 2020 (03:45)
Neues Projekt. Bürgermeister Manfred Kölly im Windpark.
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Die Gemeinde entschied sich in Kooperation mit der ehemaligen BEWAG bereits 2005 für eine umweltfreundliche Stromerzeugung durch Windkraft, um zum Klimaschutz beizutragen. Nun wurde der Grundstein für die Planung und Entwicklung betreffend eines „Repowerings“ gelegt.

„Konkret sollen die bestehenden Anlagen demontiert und durch vier neue Anlagen ersetzt werden. Dadurch wird die Anlagenzahl verringert und zeitgleich die Leistung von 19 Megawatt auf zirka 22 Megawatt erhöht“, erklärt Bürgermeister Manfred Kölly. Laut Josef Kuzmits von der Energie Burgenland Windkraft soll der Umbau in etwa vier Jahren starten und rund ein Jahr lang dauern.

„Die neuen Windräder werden etwas an Höhe gewinnen. In Summe wird es aber drei Windräder weniger bei 20 Prozent mehr Leistung geben“, so Kuzmits. Bürgermeister Manfred Kölly möchte ebenfalls ein Wasserstoff-Projekt starten: „Wasserstoff ist das neue Schlagwort in der Alternativenergie. Deshalb beschäftige ich mich mit diesem Thema“.