Erstellt am 14. März 2018, 11:06

von BVZ Redaktion

Rückgang an Schülern im Bezirk Oberpullendorf. Insgesamt wird es nach derzeitigem Stand etwas weniger Schüler geben. Von Schließung ist keine Schule betroffen.

Derzeitiger Stand: In den Neuen Mittelschulen des Bezirks wird es im kommenden Schuljahr mehr Schulanfänger, aber insgesamt weniger Schüler geben.  |  Landesschulrat Burgenland; Foto: Sharomka/shutterstock.com; Grafik: Bischof

„Grundsätzlich gibt es nicht sehr viele Veränderungen. Im Grunde haben wir den gleichen Stand wie in diesem Schuljahr“, führt Pflichtschulinspektor Alfred Lehner über den derzeit gemeldeten Schülerstand in den Neuen Mittelschulen des Mittelburgenlandes im Schuljahr 2018/19 aus.

In den sieben Neuen Mittelschulen Horitschon (mit Expositur Deutschkreutz), Kobersdorf, Lockenhaus (mit Expositur Bernstein), Oberpullendorf, Stoob, Großwarasdorf und der Privaten Neuen Mittelschule Steinberg werden im kommenden Schuljahr 236 Schüler die fünfte Schulstufe besuchen. Das sind 23 Schüler mehr als im laufenden Schuljahr 2017/18.

Schwächere Geburtenjahrgänge und Wegzug

Wenn man sich die Gesamtschülerzahl im Bezirk ansieht, so gibt es in den Neuen Mittelschulen einen Rückgang von 27 Schülern. „Dieser Rückgang kommt durch schwächere Geburtenjahrgänge zustande und auch durch Familien, die wegziehen“, erklärt der Pflichtschulinspektor weiter. Den Trend der Urbanisierung spüre man durchaus auch im Mittelburgenland.

Nach derzeitigem Stand sei keine Neue Mittelschule im Bezirk von einer Schließung betroffen. Die Neue Mittelschule Großwarasdorf, die 44 Schüler besuchen werden, ist eine zweisprachige Schule und fällt daher nicht unter die Regelung, laut der Neue Mittelschulen mit weniger als 80 Schülern geschlossen werden.

Verclusterung der Schulen wird Thema

Im kommenden Jahr wird die Verclusterung der Schulen ein Thema, so Lehner. „ Dort wo etwa Direktoren in Pension gehen und es vom Standort her passt, könnten Schulen in Zukunft zu Clustern zusammengefasst werden“, erklärt der Pflichtschulinspektor dazu. Damit könne man etwa auch kleinere Ortsteilschulen vor der Schließung bewahren. An welchen Standorten es konkret Clusterlösungen geben könnte, stehe noch nicht fest.