Mädchen in die Technik: Stoob gewinnt Roberta-Cup

Erstellt am 01. Juli 2018 | 03:00
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Neue Mittelschule Stoob
Das Siegerteam. Annika Kirnbauer, Leona Rathmanner und Sara Schunerits mit Landesrätin Astrid Eisenkopf, Isabell Semmelweis-Valenta von MonA-Net, Landesschulinspektor Erwin Deutsch, Berufsorientierungs-Lehrerin Tanja Seidl, Alexander Weber, Direktor Franz Josef und BUZ-Geschäftsführer Christian Vlasch.
Foto: BVZ
Das Team aus der Berufsorientierten Neuen Mittelschule Stoob konnte sich beim Landesbewerb durchsetzen.

Beim Landesfinale des diesjährigen Roberta-Cups, das im Burgenländische Schulungszentrum (BUZ) Neutal ausgetragen wurde, konnte sich das Team aus der Berufsorientierten Neuen Mittelschule Stoob durchsetzen. Zweite wurde das Team aus der Neuen Mittelschule Rechnitz, den dritten Platz belegten die Mädchen aus der privaten Neuen Mittelschule Neusiedl Klosterschule.

„Der Roberta-Cup ist bei uns schon Tradition, heuer hat er zum fünften Mal stattgefunden“, so BUZ-Geschäftsführer Christian Vlasich. Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Frauenreferat beim Amt der Burgenländischen Landesregierung. Beim Robert-Cup geht es darum, junge Frauen für technische Berufe zu begeistern, so Landesrätin Astrid Eisenkopf Heuer nahmen 16 Schulen mit 306 Schülerinnen teil. Die Teilnehmerinnen müssen einen Roboter zusammenbauen und diesen dann programmieren, um bestimmte Aufgaben zu erfüllen.

In diesem Jahr drehte sich alles um das Thema Weltraum, die drei Teams mussten auch Präsentationen zu bestimmten Themen halten. „Es war eine ganz tolle Präsentation der drei burgenländischen Siegerteams und die Entscheidung, die Landessiegerinnen zu küren, ist der Jury wirklich nicht leichtgefallen. Dieses Ergebnis, aber auch die stetig wachsende Zahl an teilnehmenden Schulen und Schülerinnen zeigt, dass diese nachhaltige Bildungsinitiative der richtige Weg ist, Mädchen für Berufsfelder außerhalb der typisch weiblichen Betätigungsfelder zu begeistern“, meinte Eisenkopf.

Isabell Semmelweis-Valenta von MonA-Net führte aus: „Die ersten Mädchen, die mit Roberta in Kontakt gekommen sind, sind schon in der Wirtschaft tätig.“ Auch Landesschulinspektor Erwin Deutsch erklärte: „Wir sind auf einem guten Weg, Interesse zu wecken. Es geht darum, dass man einen Beruf ergreift, der Zukunftschancen hat und der auch den eigenen Interessen entspricht.“