Förderwerkstätte von „Rettet das Kind“ wird größer. Das in die Jahre gekommene Gebäude der Förderwerkstätte Oberpullendorf wird komplett saniert und ausgebaut.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 17. Juli 2019 (04:17)
Auf der Baustelle. Lehrling Felix Schlegl mit Soziallandesrat Christian Illedits, Karl Semlitsch, Präsident „Rettet das Kind Österreich“, und Elfriede Rosnak, Leiterin der Förderwerkstätte von „Rettet das Kind“.
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Die bestehende Nutzfläche der Förderwerkstätte von „Rettet das Kind“ wird um 220 Quadratmeter erweitert. Am Donnerstag der Vorwoche wurde die Dachgleiche gefeiert.

„Rettet das Kind“ ist in Oberpullendorf seit bereits 40 Jahren tätig, davon 30 Jahre am nun bald generalsanierten und ausgebauten Standort in der Bahngasse. Wurden zu Beginn zehn Klienten betreut, kümmern sich aktuell zehn Fachkräfte um 30 Personen. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden 35 Klienten Platz finden. „‚Rettet das Kind Österreich‘ ist im Burgenland ein wichtiger Partner und Arbeitgeber im Sozialbereich“, so Landesrat Christian Illedits.

Bei der Gleichenfeier. Bürgermeister Rudi Geißler, Rettet das Kind-Präsident Karl Semlitsch,Vizebürgermeisterin Elisabeth Trummer, Hausleiterin Elfriede Rosnak, Fachbereichsleiterin Eva Horvath, Landesrat Christian Illedits, Architekt Gerald Krautsack, Walter Paulhardt und Pfnier-Chef Frank Pfnier.
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Im April dieses Jahres wurde mit dem Bau des neuen Gebäudes begonnen. Konkret sollen ein Mehrzweckraum, ein Speisesaal, Sanitäranlagen, eine Holzwerkstätte und ein Gruppenraum untergebracht werden. Des Weiteren wird nach der Fertigstellung des Zubaus das bereits bestehende Haus komplett renoviert und auf den modernsten Stand gebracht. Die derweil im Keller untergebrachten Werkräume werden ins Erdgeschoß übersiedelt.

Das Projekt wird mit EU-Fördermitteln in der Höhe von 864.000 Euro unterstützt. Im Mai 2020 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. „Die Zahl der Klienten und die Ansprüche sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Wir möchten unseren Klienten ein großes Maß an Selbstbestimmung und Selbstvertrauen geben“, betonte „Rettet das Kind“-Präsident Karl Semlitsch bei der Gleichenfeier. Soziallandesrat Christian Illedits verkündete, dass in Kürze eine Imagekampagne im Sozialbereich geplant ist, die mehr Menschen für Pflegeberufe begeistern soll.