Die Wahl im Bezirk. Parteien haben ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Landtagswahl fixiert. Einige haben Top-Chancen auf ein Mandat.

Von Carina Fenz. Erstellt am 08. Januar 2020 (04:52)

„Laufen bis zum 26. Jänner“, so lautet auch im Bezirk Oberwart die Devise in der heißen Phase des Landtags-Wahlkampfes. Die Parteien haben ihre Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Bezirk bereits präsentiert. Jetzt geht es aufgrund der „Jagd“ nach den Vorzugsstimmen (siehe Seite 4) auch um den internen Wettlauf.

Dies gilt vor allem bei der SPÖ, die nach einem Parteitagsbeschluss für diese Wahl im Hinblick auf die Bezirks-Mandate die Losung „Vorzugsstimmen-Anzahl schlägt Listenreihung“ ausgegeben hat. Der Spitzenkandidat und aktuelle Landeshauptmann Hans Peter Doskozil gilt als „gesetzt“, dahinter gibt es mit den aktuellen Abgeordneten Kurt Maczek (Pinkafeld) und Doris Prohaska (Kleinpetersdorf) weitere aussichtsreiche Kandidatinnen und Kandidaten.

Besonders spannend ist das interne Rennen bei der ÖVP im Bezirk Oberwart. Der Grund: VP-Spitzenkandidat Georg Rosner gilt als aussichtsreichster Kandidat, aber nach dem „Nichtmehrantreten“ der langjährigen Abgeordneten Michaela Resetar wird der Kampf um das zweite Mandat für den Bezirk Oberwart besonders brisant. Chancen darauf haben die auf Platz 2 gesetzte Marlen Varga, Oberschützens Bürgermeister Hans Unger und auch die Pinkafelder Bäuerin Carina Laschober-Luif. Letztere hat mit Platz zwei auf der Landesliste das Ticket sozusagen bereits gesichert.

Bei den Freiheitlichen geht die derzeitige 3. Landtagspräsidentin Ilse Benkö auf Platz eins der Bezirksliste und Platz zwei der Landesliste ins Rennen, gefolgt vom Abgeordneten Markus Wiesler und Martin Resner.

Bei den Grünen tritt mit Wolfgang Spitzmüller ebenfalls ein langjähriger Abgeordneter auf Platz 1 an, dahinter folgen Mirjam Kayer und Günter Ranftl.

Die LBL startet mit Michael Neiser und Thomas Juszt auf Platz 1 und 2 in die Wahl.

Für die NEOS, die erstmals in den Landtag einziehen können, kandidiert im Bezirk Oberwart mit dem Pinkafelder Edi Posch, auch der Listenerste auf der Landesliste.