Pilgersdorf

Erstellt am 14. Juni 2018, 04:00

von Michaela Grabner

Neue Räume für die Kinder. Gemeinderat hat die Planung für Kindergarten und Volksschule vergeben. Sanitäranlagen und Turnsaal sollen saniert und durch einen Zubau mehr Platz geschaffen werden.

Mit dem favorisierten Entwurf. Bürgermeister Ewald Bürger bedankte sich bei Alexandra Heissenberger für ihre Berechnungen.  |  BVZ

Die Sanitäranlagen und der Turnsaal sind in die Jahre gekommen, in der Schule wird ein zusätzlicher Raum benötigt, da man nächstes Schuljahr vierklassig wird und es gibt keinen eigenen Werkraum und im Kindergarten ist eine Kinderkrippe angedacht, für die man ebenfalls Platz braucht.

Wie man diese Voraussetzungen im Rahmen eines Zu- und Umbaus des Schul- und Kindergartengebäudes am besten unter ein Dach bringen kann, darüber haben sich auf Anfrage der Gemeinde Architekten und Planer Gedanken gemacht und ihre Ideen in Form von Entwürfen samt Kostenschätzung zu Papier gebracht. Auf Basis dessen hat sich der Gemeinderat bei einer Stimmenthaltung dazu entschlossen, die Planung an das Wiener Architekturbüro DI Nikoljski/DI Puchner zu vergeben.

Gemeinderätin Alexandra Heissenberger, gleichzeitig Ziviltechnikerin für Bauingenieurwesen, hatte sich im Vorfeld bemüht, die fünf vorliegenden Entwürfe anhand einiger Kriterien vergleichbar zu machen. „Dieses Projekt überzeugte durch die maximale Verdichtung. Es hat Flächen ohne Nutzen, wie das Atrium und den Gang von den derzeit bestehenden 315 Quadratmetern auf 246 Quadratmeter reduziert“, so Heissenberger.

Räumlichkeiten besser zusammenzuführen

So ist die Überbauung des Atriums mit Glas vorgesehen, wodurch ein Palmenhaus entstehen würde, das für sonderpädagogische Betreuung einzelner Kinder ebenso genutzt werden könnte wie als Werkraum. Außerdem würden Garderobe und eine Kindergartengruppe getauscht, um Räumlichkeiten von Kindergarten und Schule besser zusammenzuführen und ein Raum für eine Krippe zugebaut. Der Turnsaal würde um etwa 50 Prozent größer, der Garderobenbereich würde als Gang zum Turnsaal dienen und es würde zusätzlich für die außerschulische Nutzung ein eigener Zugang von außen zum Turnsaal geschaffen.

Insgesamt geht man von Schätzkosten um die 600.000 Euro aus. „Ich habe mir vorgestellt, dass wir einen großen Teil des Überschusses für dieses Projekt nehmen und den Rest fremdfinanziern“, so Bürgermeister Ewald Bürger. Im Herbst oder Winter werde man sich mit der Finanzierung beschäftigen.