Nikitscher als Vertrauens-Person im Urlaubsparadies. Der aus Nikitsch stammende Polizist Stefan Buzanich ist zurzeit bei der kroatischen Landespolizeidirektion Istrien tätig.

Von Dieter Dank. Erstellt am 01. August 2021 (05:27)
Polizei-Auslandseinsatz - Nikitscher als Vertrauens-Person im Urlaubsparadies
Aktuell ist Umag sein „Revier“. Stefan Buzanich aus Nikitsch ist zum achten Mal in Kroatien im Einsatz. Fotos: zVg
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Das Projekt unter dem Motto „Sicherer Sommer-Tourismus in Kroatien“ läuft bereits seit 15 Jahren. Österreich schloss sich der Initiative im Jahr 2007 an und Stefan Buzanich war gleich bei den ersten österreichischen Einsätzen mit dabei.

Einsatzzeit von zwei Wochen auf ein Monat erhöht

„Mittlerweile ist es schon mein achter Einsatz in Kroatien. Wobei zu Beginn die Einsätze auf zwei Wochen festgelegt und mittlerweile auf ein Monat erhöht wurden“, informiert der in Nikitsch wohnhafte Uniformierte.

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Aktuell ist Umag sein „Revier“. Stefan Buzanich aus Nikitsch ist zum achten Mal in Kroatien im Einsatz. Fotos: zVg
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Die Hauptaufgabe des im Landeskriminalamt Eisenstadt stationierten Polizisten ist es, deutschsprachige Urlauber die kein Kroatisch sprechen, sowie die kroatische Polizei bei Amtshandlungen als Dolmetscher aber auch als Vertrauensperson zu unterstützen. „Mir gefällt es, in Not geratenen Touristen zur Seite stehen zu können und ihnen dadurch Sicherheit zu geben.“

Buzanich ist mit seinen kroatischen Kollegen in der Kleinstadt Umag im Streifendienst unterwegs und kann aber auch von anderen Polizeistationen, die der Landespolizeidirektion Istrien unterliegen, bei Bedarf angefordert werden.

„Möchte sehr gerne wieder kommen“

Für den Auslandseinsatz im beliebten Ferienland ist das Anforderungsprofil sehr hoch gesteckt. So wird die kroatische Sprache (kein Burgenland-Kroatisch) in Wort und Schrift vorausgesetzt.

„Ich habe einen internen Kurs in der Sicherheitsakademie absolviert, wo mir das höchste Niveau der kroatischen Sprache bescheinigt wurde“, erzählt Stefan Buzanich im Gespräch mit der BVZ.

Am 31. Juli erfolgt für Buzanich die Rückreise in sein Heimatland, denn ab 1. August kommt die Ablöse. „Wenn die Möglichkeit besteht, würde ich sehr gerne wieder hier her kommen. Freilich gehört dies zur gegebenen Zeit noch mit den Vorgesetzten meiner Dienststamm-Stelle vereinbart.“