Ideen für Kirchenberg in Draßmarkt gesucht. Master-Studierende der Universität waren in Draßmarkt zu Gast, um Überlegungen für den Platz anzustellen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 15. Oktober 2020 (04:55)
Dabei. Roland Wück von der BOKU, Amtsleiter Martin Werkovits, Vizebürgermeister Alois Bader und Bürgermeister Anton Wiedenhofer mit den Studenten Magdalena Steinlechner, Stefanie Ostermann, Edith Kainbacher, Florian Böhm, Katharina Elskamp und Lisa Belsky.
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Studierende der Universität für Bodenkultur Wien waren im Rahmen eines Lehrprojekts in Draßmarkt, um Überlegungen anzustellen, wie man den Platz noch attraktiver gestalten kann. Der Kirchenberg soll auch in Zukunft ein Ort für Feste und Veranstaltungen, ein lebendiges Dorfzentrum, sein, so die Verantwortlichen der Gemeinde.

Auf Initiative der Arbeitsgruppe Dorferneuerung ergab sich die Zusammenarbeit mit dem Institut für Landschaftsarchitektur der Universität für Bodenkultur (BOKU) Wien. Master-Studierende der BOKU befassen sich im Rahmen einer Lehrveranstaltung des Instituts für Landschaftsarchitektur in Draßmarkt mit der Grün- und Freiraumsituation in der Gemeinde. Betreut wird die Gruppe von Anna Richter aus Südtirol und Roland Wück aus Graz. Aufgabenstellung des Semesterprojekts ist die Erarbeitung von Nutzungs- und Gestaltungsvorschlägen für den Bereich Kirchenberg – Pfarrhof – neues Gemeindezentrum. Diese Vorschläge sollen als Basis und Diskussionsgrundlage für die weitere räumliche und soziale Entwicklung der Marktgemeinde dienen.

So erfolgt die Erarbeitung der Gestaltungsvorschläge in enger Abstimmung mit den von der Bevölkerung geäußerten Wünschen und Anregungen.

„Runder Tisch“ mit der Bevölkerung

Dazu gab es auch einen „Runden Tisch“ vor der Alten Volksschule am Kirchenberg, zu dem die Bevölkerung eingeladen wurde. „Besonders gefreut hat uns das große Interesse für den ‚Runden Tisch‘ mit 39 teilnehmenden Personen, der uns einen guten Einblick in die Bedeutung des Kirchenberges gegeben hat. Die Offenheit zeigt sich auch in der Initiative des Gemeinderats und der Dorferneuerung, Studierende um deren Einschätzung zu fragen“, so die Studierenden.

Überrascht zeigten sie sich von der Vielfalt der landschaftlichen Strukturen, die „teilweise als Potenziale schlummern und unbedingt wachgeküsst werden sollen, denn der Fleck ist ein sehr schöner zum Leben“. Auf Basis der Erhebungen werden die Studierenden Anregungen und Gestaltungsvorschläge erarbeiten und im Jänner kommenden Jahres der Öffentlichkeit vorstellen.

„Die Gemeinde und die Bevölkerungen freuen sich auf interessante Vorschläge der internationalen Studentengruppe, die einen ‚Blick von außen‘ auf die Gemeindeentwicklung einbringen“, heißt es.