Kind in Bach ertrunken: Frau war am Handy

Am kommenden Freitag muss sich eine junge Frau am Landesgericht Eisenstadt wegen grob fahrlässiger Tötung eines Zweijährigen verantworten. Der Bub war Ende August in Langeck (Bezirk Oberpullendorf) in einen Bach gestürzt und ertrunken.

Erstellt am 26. November 2021 | 09:55
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Gericht Eisenstadt Justizzentrum Eisenstadt Burgenland Prozess Urteil Symbolbild
Das Justizzentrum Eisenstadt.
Foto: Werner Müllner

Die 26-Jährige soll telefoniert haben, als ihr Patenkind zum Rand einer Brücke rannte und hinunter fiel. Der tragische Unfall ereignete sich am 23. August dieses Jahres.

Der Zweijährige befand sich auf einer Brücke über den Zöbernbach, die Begleiterin selbst blieb einige Meter zurück und telefonierte, als er das Gleichgewicht verlor, ins Wasser stürzte und ertrank. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt wirft der Angeklagten daher grobfahrlässige Tötung durch Unterlassen der Aufsichtspflicht vor.