Fusion: Ein Dach für drei Filialen im Mittelburgenland. Die Raiffeisenbanken Mittelburgenland Ost, Horitschon und Umgebung sowie Neckenmarkt fusionieren.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 25. Juni 2020 (05:55)
Symbolbild
APA, Roland Schlager

Mit 25. September dieses Jahres werden die Raiffeisenbanken Mittelburgenland Ost, Horitschon und Umgebung und Neckenmarkt zur Raiffeisenbank Region Deutschkreutz-Horitschon eGen fusionieren. Dadurch wird eine Bank mit 38 Mitarbeitern in elf Bankstellen und rund 12.000 Kunden entstehen.

Begründet wird dieser Schritt mit den rasanten Veränderungen in der Bankenwelt. Durch Zusammenschlüsse würden immer größere Banken geschaffen, um schlagkräftiger am Markt agieren zu können. Durch die Zusammenführung dreier starker Raiffeiseninstitute in eine Bank und der damit verbundenen Straffung der Verwaltung und internen Prozessoptimierung will man Synergien nutzen. In die künftige Raiffeisenbank Region Deutschkreutz-Horitschon eGen werden alle bestehenden Bankstellen der drei bestehenden Banken eingebracht – es wird es zu keinen Bankstellenschließungen kommen. Damit wird die Raiffeisenbank Region Deutschkreutz-Horitschon eGen mit ihren Bankstellen in Deutschkreutz, Nikitsch, Ritzing, Raiding, Lackendorf, Unterfrauenhaid, Horitschon, Großwarasdorf, Kleinwarasdorf, Nebersdorf und Neckenmarkt vertreten sein.

Geführt wird das neue Unternehmen von Vorstandsdirektor Wolfgang Reisner als Vorsitzendem sowie den Vorstandsdirektoren Alexander Kubin und Willibald Glöckl.

Ziele der Fusionierung sind laut Vorstand die Weiterentwicklung der Beratungskompetenz und des Vertriebes, die Schaffung von Beratungs-Kompetenzzentren und eine effiziente Organisation des Bankbetriebes. „Die Fusion bringt den Kunden den Vorteil eines größeren Bankstellennetzes ihrer Hausbank und einer professionelleren Beratung“, heißt es vom Vorstand. „Die hohen Anforderungen an Ausbildung und fundiertem Fachwissen der Berater, sowie die damit einhergehende Spezialisierung in den Bereichen Wertpapier, Veranlagung und Finanzierung können nur in größeren Teams erfüllt werden. Die zusätzliche Entlastung von administrativen Tätigkeiten spielt Zeit für mehr Beratungsleistungen in hoher Qualität frei. Ziel ist es, in leistungsfähigeren Beratungs-Kompetenzzentren das Kundenservice und die Beratungskompetenz weiter zu entwickeln und somit ein noch besseres Service für die Kunden anbieten zu können.“