Weppersdorf , Markt Sankt Martin , Sieggraben , Forchtenstein

Erstellt am 14. März 2018, 06:06

von BVZ Redaktion

S31 ist für sieben Monate einspurig. Sanierung der Talübergänge bei Sieggraben wird fortgesetzt als Vorbereitung auf Sicherheitsausbau ab Herbst.

Symbolbild  |  Stockr/Shutterstock.com

Mit dieser Woche startete die zweite Etappe der Sanierung der vier Talübergängen auf der S 31 Burgenland Schnellstraße zwischen Forchtenstein und Sieggraben.

„Damit ausreichend Arbeitsfläche vorhanden ist, wird der Verkehr in den kommenden sieben Monaten einspurig geführt, es gilt Tempo 80“, heißt es seitens der Autobahnen- und Schnellstraßenfinanzierungs AG (ASFINAG). Diese investiert zwölf Millionen Euro in die seit dem Jahr 2017 laufenden Sanierungen. Erneuert werden unter anderem die Fahrbahnbeläge, die Betonoberflächen, die Entwässerungen und die Fahrbahnübergangs-Konstruktionen. Ende September schließt die ASFINAG die Arbeiten ab.

Gleich danach soll der Sicherheitsausbau der S31 starten. Wie die BVZ bereits berichtete (siehe weiter unten), ist die Verbreiterung und der Einbau einer Mitteltrennung vom Knoten Mattersburg bis Sieggraben geplant. Bis 2021 soll dann der Ausbau des Abschnittes Sieggraben bis Weppersdorf/Markt St. Martin erfolgen.

Die Liste Burgenland-Abgeordneten Manfred Kölly und Gerhard Hutter haben indes im Landtag einen Antrag eingebracht, dass sich die Landesregierung und insbesondere der Verkehrslandesrat bei ASFINAG und Ministerium für die Aufstellung von Betonleitwänden im gesamten Bereich der S31 bis Oberpullendorf zur Erhöhung der Verkehrssicherheit einsetzen sollen.

Auch die ÖVP hat sich für diese Maßnahme ausgesprochen. Auf Anfrage der BVZ heißt es dazu von der ASFINAG, dass aufgrund des aktuellen und des Prognoseverkehrs sind derzeit keine Maßnahmen im Bereich zwischen Weppersdorf und Oberpullendorf vorgesehen sind.