Mehr Geburten und weniger Todesfälle in Oberpullendorf

Erstellt am 22. Januar 2022 | 05:38
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Geburt Baby Symbolbild
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Der Standesamtsverband Oberpullendorf verzeichnete im Vorjahr 378 Geburten. Dem gegenüber standen 383 Todesfälle.

Mehr Geburten, aber weniger Todesfälle als im Jahr zuvor wurden 2021 vom Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband Mittelburgenland/Oberpullendorf beurkundet, dem 25 der 28 Gemeinden des Bezirkes angehören. 2014 war der Verband mit 21 Gemeinden gegründet worden, 2018 kamen Großwarasdorf, Lockenhaus und Ritzing hinzu, 2019 Horitschon. Obmann ist aufgrund des erst kürzlichen Bürgermeisterwechsels in Oberpullendorf neu Hannes Heisz, Amtsleiterin für den Verband ist Vera Wohlmuth-Tompek.

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Sie erläutert zu den Zahlen, dass Geburten dort beurkundet werden müssen, wo sie stattfinden, während dies bei Todesfällen jedes Standesamt in ganz Österreich machen kann. Wenn nun beispielsweise ein Bestatter aus dem Bezirk einen Sterbefall außerhalb des Bezirks abwickelt, wird dieser zwar von der dortigen Behörde ins Personenstandsregister eingegeben, aber häufig lässt der Bestatter diesen dann vom nächstgelegenen Standesamt – in dem Fall in Oberpullendorf – beurkunden, wodurch sich die relativ hohe Zahl an Sterbefällen ergebe.

So wurden 2021 383 Todesfälle beurkundet. Im gleichen Zeitraum gab es 378 Geburten und 121 Eheschließungen. Der Verband stellt aber darüber hinaus auch unzählige Urkunden aus, hinter denen kein aktueller Personenstandsfall steht, gibt Rechtsauskünfte, trägt Scheidungen vor Gerichten ein und anderes mehr (siehe Box unten).