Draßmarkt/Steinberg: Kreuzung nach schwerem Unfall im Fokus

Erstellt am 24. November 2022 | 05:07
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Notarzt Rettung Dominik Meierhofer Symbolbild
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Foto: Dominik Meierhofer
Weitere Maßnahmen zur Entschärfung der Kreuzung zwischen Draßmarkt, Dörfl, Neutal und Kaisersdorf werden überlegt.

Der Unfall mit zwei schwer verletzten Frauen, deren Fahrzeuge über eine Brücke in den Bach geschleudert wurden, hat eine Diskussion über die Verkehrssicherheit am Kreuzungspunkt der Draßmarkter Landesstraße mit der Steinberger Landesstraße ausgelöst. Und das nicht nur in der Bevölkerung – wie ein in der Vorwoche bei der BVZ eingelangter Leserbrief aus Draßmarkt zeigte.

Laut Draßmarkts Bürgermeister Anton Wiedenhofer hatte es erst einige Wochen vor dem Unfall auf Initiative der Gemeinde eine Begehung gemeinsam mit Verkehrssachverständigen der Bezirkshauptmannschaft und Vertretern der Polizei gegeben. Die Gemeinde würde sich weitere Maßnahmen wünschen – als Vorschlag stand dabei etwa unter anderem eine Geschwindigkeitsbeschränkung im Raum.

„Meiner Meinung nach passiert zuviel“

„Seitens der Gemeinde haben wir versucht, Lösungsansätze herbeizuführen“, meint Wiedenhofer. Die Experten seien aber laut Bürgermeister zum Schluss gekommen, dass die vorhandenen Maßnahmen wie die Haltelinien und die „Gefährliche Kreuzung“-Hinweistafeln ausreichend seien und zusätzliche Tafeln die Verkehrsteilnehmer nur noch mehr ablenken würden.

„Meiner Meinung nach passiert aber zuviel“, verweist der Bürgermeister darauf, dass die Feuerwehr heuer schon vier Mal zu dieser Kreuzung ausrücken musste, etwa im Frühjahr, wo eine aus Richtung Kaisersdorf kommende Lenkerin in einen Linienbus gekracht ist.

Aufgrund des nunmehrigen Unfalls wird auch die Bezirkshauptmannschaft Oberpullendorf nochmals verstärkt Augenmerk auf die Verkehrssicherheit in diesem Bereich, die in Vergangenheit mit Haltelinien, Stopptafeln und Hinweistafeln immer wieder sukzessive nachgebessert worden ist, legen.

„Auch wenn es sich bei der Kreuzung laut Statitsik um keine Unfallhäufungsstelle handelt, werden wir schauen, was man präventiv tun kann und nochmals mögliche Maßnahmen, die die Verkehrssicherheit verbessern können, bis hin zu baulichen Maßnahmen prüfen“, betont Bezirkshauptmann Klaus Trummer.