Lockenhaus: 600.000 Euro fließen für Trinkwasser. Goss-Quellen am Geschriebenstein werden neu gefasst, zwei Hochbehälter saniert.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 23. Mai 2020 (06:09)
Neue Transportleitung zwischen Liebing und Mannersdorf. Geschäftsführer Christian Böhm, Obmann-Stvellvertrer Manfred Jestl, Christian Sziesz von Erdbau Sziesz und Obmann Ernst Dorner machten sich ein Bild von den Arbeiten.
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Rund 600.000 Euro jährlich investiert der Wasser- und Abwasserverband Lockenhaus und Umgebung in die Sanierung und Weiterentwicklung der Verbandsanlagen.

Aktuell wird gerade die Transportleitung zwischen Liebing und Mannersdorf mit Unterstützung der Firma Erdbau Sziesz in Eigenregie saniert. Der vier Kiometer lange Abschnitt stellt einen wichtigen Verbindungsstrang in der Ringschlussleitung des Verbandes dar. Auch Teile der Ortsnetze Steinberg und Rattersdorf werden weiter saniert, wo schon im Vorjahr insgesamt über 3.000 Laufmeter Transportleitung in Eigenregie neu verlegt worden sind.

Ein Schwerpunkt im heurigen Jahr liegt auf der Sanierung der Goss-Quellen am Geschriebenstein. Die Leitungen der Goss-Quellen sind Teil des ältesten Quellgebiets des Verbandes und mittlerweile 60 Jahre alt. In Eigenregie werden hier undichte Stellen lokalisiert, ganze Stränge ausgetauscht und neue Sammelschächte gesetzt. Von diesen Maßnahmen erwartet man sich, dass sie dem Negativtrend bei der Schüttungsmenge auf diesem Abschnitt entgegenwirken.

Außerdem wird je eine Wasserkammer bei den Hochbehältern Lockenhaus und Draßmarkt saniert. Die Sanierung der Hochbehälter erfolgt nach einem mehrstufigen Sanierungskonzept. Die Bauwerke sind teilweise 60 Jahre alt, und jährlich werden hier nötige Betoninstandsetzungsarbeiten mit Fachfirmen durchgeführt.