Die „Neue“ im Amt in Pinkafeld. Seit 3. Juni arbeitet Lena Sinz aus Pinkafeld in der Gemeinde. Sie soll in den nächsten Jahren die Amtsleitung übernehmen.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 13. Juni 2019 (12:11)
Leeb
Lena Sinz mit Bürgermeister Kurt Maczek.

Die Suche nach einer neuen Mitarbeiterin für die Stadtgemeinde Pinkafeld war erfolgreich. Am 3. Juni hat Lena Sinz im Stadtamt ihren Dienst angetreten. Sie ging aus zahlreichen Hearings durch eine unabhängige Personalberatungsfirma und dem Gemeinderat als beste Kandidatin hervor.

Die 28-Jährige hat die Volksschule in Pinkafeld besucht und im Musikgymnasium Oberschützen maturiert. Danach ging es zum Jus-Studium nach Wien. „Dort habe ich während meines Studiums als Sekretärin und Assistentin in einer internationalen Anwaltskanzlei gearbeitet“, erzählt Sinz.

Es folgte das Gerichtspraktikum und die Arbeit als Rechtsanwaltsanwärterin. „Mir war aber von Anfang an klar, dass ich nach dem Studium wieder zurück ins Südburgenland gehen möchte. Als ich dann die Stellenausschreibung der Stadtgemeinde gesehen habe, habe ich mich gleich beworben“, sagt die Pinkafelderin.

Die erste Arbeitswoche sei gut verlaufen, sie sei von allen gut aufgenommen worden. „Als Pinkafelderin kenne ich ja viele der Mitarbeiter schon lange. Das hat den Einstieg leichter gemacht. Ich habe mich auch schon bei den einzelnen Gemeinderatsfraktionen vorgestellt und angenehme Gespräche geführt“, freut sich Sinz auf ihre neuen Aufgaben.

Derzeit ist die 28-Jährige zuständig für juristische Angelegenheiten und Personalagenden. In den nächsten Jahren folgen Kurse zur Ablegung der Gemeindeverwaltungsprüfung. Voraussichtlich wird sie im Herbst 2022 die Amtsleitung übernehmen.