Noch Lehrplätze in Rotenturm frei. Der „Jugend am Werk“-Lehrbetrieb in Rotenturm hat noch freie Plätze. Landesrat Christian Illedits nahm bei seinem Besuch eine Skulptur in Betrieb.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 12. Juli 2020 (05:10)
„Jugend am Werk“-Lehrbetrieb Rotenturm. AK-Präsident Gerhard Michalitsch und Standortleiter Herbert Preinsperger.
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Während ein Teil der burgenländischen Betriebe dringend Lehrlinge sucht, stehen potentielle Lehrstellensuchende vor dem Problem keine Ausbildung anfangen zu können. Gerade die CoV-Krise hat die Lage noch verschärft, aber überbetriebliche Lehrwerkstätten haben noch offene Lehrstellen. So auch der „Jugend am Werk“-Lehrbetrieb in Rotenturm. „Die derzeitige Entwicklung stimmt mich nachdenklich. Ich habe die Schüler der Polytechnischen Schulen zu Schnuppertagen geladen. Drei von rund 70 Schülern sind gekommen. Viele Jugendliche sind derzeit verunsichert, aber wir organisieren gerne Schnuppertage, um die Ausbildung kennen zu lernen. Vor allem junge Frauen möchten wir so ermutigen, eine technische Ausbildung zu starten. Denn die Metallbranche ist gut bezahlt und auch eine schöne Arbeit“, sagt „Jugend am Werk“-Standortleiter Herbert Preinsperger.

Landesrat startete die Skulptur

Auch Landesrat Christian Illedits machte sich ein Bild von der Arbeit in Rotenturm. „Aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen auf die heimischen Betriebe werden viele geplante Lehrstellen im kommenden Herbst nicht realisiert werden können. Jugendlichen muss dennoch eine fundierte Ausbildung garantiert werden können, um ihnen Sicherheit zu geben. Daher müssen Lehrwerkstätten und überbetriebliche Ausbildungsformen besonders jetzt aufgestockt werden“, so Illedits.

Landesrat Christian Illedits, Künstlerin Elisabeth Ledersberger-Lehoczky, Leiter Herbert Preinsberge und die beteiligten Lehrlinge.
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Im Rahmen seines Besuchs wurde auch eine Skulptur vor dem Ausbildungszentrum ihrer Bestimmung übergeben. In Zusammenarbeit von Lehrlingen und Ausbildern mit der Künstlerin Elisabeth Ledersberger-Lehoczky wurde ein bewegliches Kunstobjekt errichtet, das die technischen Fähigkeiten der Ausbildung im Bereich Metalltechnik, die Kreativität des Menschen als Verbindungselement zur Technik und die Gemeinschaft zum Ausdruck bringen soll. Das Objekt wurde aus verschiedenen Metallen gefertigt, wobei etliche interessante Aspekte und kreative Lösungsansätze der Jugendlichen berücksichtigt und von diesen umgesetzt wurden.