Freilichtmuseum für die Zukunft sichern. Die Studierenden vermessen das Freilichtmuseum. Ziel daraus ist eine Publikation über die Häuser.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 14. April 2019 (04:47)
Daniel Fenz
Dokumentieren das Freilichtmuseum. Bürgermeister Gert Polster (l.) und Reduce-Vorstandsdirektor Leonhard Schneemann (3.v.l.) mit den Professoren und Studierenden.

Die Kooperation zwischen der Gemeinde, dem Reduce und der Technischen Universität Wien entstand durch Zufall. Universitätsprofessor Erich Lehner genoss im AVITA seinen Urlaub und blickte vom Balkon aus das Freilichtmuseum. Dabei kam ihm die Idee einer langfristigen Erhaltung des Freilichtmuseums.

Das Areal ist drei Hektar groß und umfasst(e) 20 Häuser. „Einige Objektive gibt es nicht mehr, in unserem Freilichtmuseum befinden sich Schmuckstücke“, erzählte Edi Nicka, der sich seit Jahren mit viel Liebe um die Häuser kümmert und enorme Zeit für die Erhaltung aufbringt. „Wenn die Hilfestellung unserer Gemeinde von der Technischen Universität benötigt wird, bieten wir diese mit Freude an“, erklärte Bürgermeister Gert Polster.

Ziel des Projekts ist es, die Häuser in einer Publikation darzustellen. So wird es auch in vielen Jahren noch möglich sein, die Besonderheiten der Bauwerke des Freilichtmuseums nachzulesen. Die Studierenden begannen mit ihren Professoren Erich Lehner und Hubert Feiglstorfer vor vier Wochen und es sind noch viele weitere Seminare geplant. Die Kernaufgabe besteht darin, dass die Bevölkerung und auch zukünftige Besucher in das Freilichtmuseum mit eingebunden werden. „Es ist ein Juwel im Zentrum des Dorfes und wir dürfen es nicht verkommen lassen. Für uns hat das Freilichtmuseum weiterhin eine sehr große Bedeutung“, sagte Edi Nicka abschließend.