Startschuss für zwei wichtige Projekte. Volksschule und Kindergarten sowie auch die Sanierung des Freizeitzentrums werden mit der „PEB“ durchgeführt.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 01. März 2021 (05:37)
Künftig sitzen nur noch 36 statt 37 Mandatare im Gemeinderat, ein Sitz bleibt leer.
Shutterstock/Denis Kuvaev

Die Zusammenarbeit beziehungsweise Auslagerung zweier wichtiger Projekte der Gemeinde mit der „PEB“ Projektentwicklung Burgenland war schon seit längerer Zeit geplant. Bei der vergangenen Gemeinderatssitzung rang man sich dazu durch, endlich auch einen Beschluss im Gemeinderat zu fassen. Davor gab es Diskussionen, warum und wie man die Kooperation eingeht.

„Badsanierung ist der richtige Ansatz“

Obwohl es nur um die Vereinbarung der Kooperation ging, kamen viele Fragen von den Gemeinderäten. So wollte FPÖ-Gemeinderat Andreas Eigenbauer wissen, „wie es mit der Finanzierung und dem Baurecht aussehe.“ Thomas Marschal von der Liste „Jetzt!“ in der Sitzung dazu: „Ich bin dafür, dass endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden. Die Badsanierung ist der richtige Ansatz, ebenso das Freizeitzentrum.“ Die Planung eines größeren Parkplatzes war ebenso Thema wie die Gastronomie, die erneuert gehört. ÖVP-Gemeinderätin Sandra Spiegel meinte dazu: „Wir müssen uns entscheiden, ob wir eine Gastronomie beim Bad wollen oder die komplett fallen soll.“

„Die Rutschen sind gefährlich, die Technik läuft am Limit. Es ist wichtig, dass endlich etwas gemacht wird.“ SPÖ-Gemeindevorständin Christine Kotschar

SPÖ-Gemeindevorständin Christine Kotschar klärte auf: „Wir haben vor zwei Jahren den Beschluss gefasst, dass wir das Bad erhalten wollen. Die Rutschen sind gefährlich, die Technik läuft am Limit, es ist wichtig, dass endlich etwas gemacht wird.“ Nach längerer Diskussionsrunde wurde der Antrag endlich abgestimmt, von 18 Gemeinderäten gab es nur drei Gegenstimmen (FPÖ-Mandatare). Ebenso wurde über das Gesamtkonzept der Volksschule und die Kooperation mit der PEB gesprochen.

PEB sieht Kooperation als „Willenserklärung“

„Wir sind froh, dass wir auf eine professionelle Zusammenarbeit bauen können“, sagte ÖVP-Vizebürgermeister Stefan Laimer. Auch hier gab es von der FPÖ drei Gegenstimmen. Jürgen Ziermann, der für die Projektleitung der PEB zuständig ist: „Mit Beschluss der Kooperation gilt das als Willenserklärung der Gemeinde, die Projekte mit der PEB nach Vertragsabschluss umzusetzen.“ Ziel der beiden Kooperationen ist, die Errichtung der Volksschule, des Kindergartens und des Turnsaals inklusive der Bestandssanierung und der Sanierung des Freizeitzentrums.“ Geplant ist, dass beide Projekte mit der PEB im Rahmen eines Bauträgermodells umgesetzt werden.