Gunners rüsten sich für nächste Saison. Im Juni entscheidet sich, welche Legionäre bleiben, während Kapitän Sebastian Käferle seinen Vertrag verlängerte.

Von David Marousek. Erstellt am 12. Juni 2019 (01:26)
David Marousek
Arbeiten auch nächste Saison zusammen: Präsident Thomas Linzer, Unger-Steel-Managing-Director Matthias Unger, Kapitän Sebastian Käferle und Headcoach Horst Leitner (v.l.).

Die Oberwarter Basketballer sind bereits mitten in den Planungen für die kommende Saison in der 1. Bundesliga. Bis zum 15. Juni entscheidet sich, wer von den Legionären bleiben wird.

Mit Kapitän Sebastian Käferle wurde bereits verlängert. Das gab Präsident Thomas Linzer auf der letzten Pressekonferenz freudig bekannt. „Ich freue mich, im Sommer wieder Vollgas geben zu können!“, sagte Kapitän Käferle.

In der vergangenen Saison musste der Guard-Spieler immer wieder mit unglücklichen Verletzungen kämpfen. Über Hannes Ochsenhofer, der 2011 mit den Gunners Meister wurde, steht noch ein Fragezeichen.

„Wir werden nach seinem Urlaub Gespräche führen“, erklärte Linzer. Die Verträge mit dem Großteil der anderen Österreicher laufen auch noch in der kommenden Saison. Eine weitere Verlängerung gab es aber dennoch: Hauptsponsor „Unger Steel“ bleibt den Gunners zwei weitere Jahre treu.

Auch Liga bringt eine Erneuerung mit sich

Auch vonseiten der Liga hat sich einiges getan. Die zehn Teams spielen nun nur mehr 18 Runden, statt derer 36. Danach wird die Liga in die oberen Sechs und die unteren Vier geteilt. Nach einer weiteren Runde mit Hin- und Rückspiel startet das gewohnte Playoff mit den insgesamt acht besten Teams. Gespielt wird im „Best of Five“-Modus.

Liga-Start wird um den 28. September sein, das letzte Match wird dann am 31. Mai stattfinden. Ob es die erste Basketballliga auch in der kommenden Saison im TV zu sehen gibt, entscheidet sich laut Präsident Linzer am 19. Juni: „Die Situation ist weiterhin offen.“ Bis jetzt lagen die Rechte bei Pay-TV-Sender „Sky“.

Laut Gerüchten wollen der ORF und Laola1 die Lizenz erwerben. Doch nicht nur das soll bei der Liga-Sitzung besprochen werden. „Es ist Anfang Juni und wir wissen noch nichts, außer dass der neue Plan ausgesendet wurde“, kritisierte Linzer. Den Konkurrenten aus Fürstenfeld, den „Panthers“, wurde die Lizenz in erster Instanz nämlich verwehrt.