Vision des "Hanelhaus" in Bernstein verdichtet sich

Die Bauverhandlung für den Neubau fand statt. Für Ortschefin Renate Habetler ein wichtiger Schritt für die Zukunft.

Erstellt am 17. September 2021 | 05:38
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Soll eine Aufwertung für den Hauptplatz sein. Der Plan für die Geschäfte und Wohnungen wurde bereits präsentiert.
Foto: MAGK/Klein

Der Neubau des „Hanelhauses“ verzögerte sich aufgrund von Corona. So fand erst am Dienstagnachmittag die Besprechung zwischen Bürgermeisterin Renate Habetler, Architekt Günter Klein und Direktor Alfred Kollar von der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft statt. Die OSG kaufte dieses Haus im Zentrum der Gemeinde und wird dort im Erdgeschoss Geschäftsflächen und im Obergeschoss Wohnungen bauen (die BVZ berichtete).

„Der nächste Schritt ist erfolgt, meine Vision, dass sich das Ortsbild verschönert, verdichtet sich“, erzählt Ortschefin Renate Habetler. Für sie ist dieser Neubau seitens der OSG eine Aufwertung für das Ortsbild. Auch, wenn die Unterschriften der Betriebe seitens der OSG noch fehlen, so dürften der Betrieb von Andreas Karner (Sanitär) und die Bäckerei Kohl dorthin übersiedeln. „Es stimmt, es fand die Bauverhandlung statt. Nun geht es in die Vorbereitung. Der erste Schritt ist dann der Abbruch des alten Hauses“, erzählt Kollar. Sollte es keine Einsprüche geben, wovon Renate Habetler ausgeht, dann sollte der Abbruch noch im Oktober erfolgen. Das alte Juweliergeschäft Schlögl wird hingegen saniert und für Wohnungen umgebaut.

„Derzeit gibt es noch keine Verträge, daher sprechen wir nur von einer Absicht. Ich denke aber , dass Bauabschnitt I im Februar oder März 2023 fertig sind. Aktuell werden auch die Kosten für das Projekt berechnet“, erklärte der OSG-Chef.