C16 flog 1.053 Einsätze. Österreichweit gab es täglich 52 Einsätze für die Lebensretter aus der Luft. Christophorus 16 rückte 2019 mehr als 1.000 Mal aus.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 11. Januar 2020 (05:53)
Der C16 war 1.053 Mal im Jahr 2019 im Einsatz.
ÖAMTC/Postl

Der Oberwarter Notarzthubschrauber Christophorus 16 mussten im vergangenen Jahr 1.053 Mal zu meist lebensrettenden Einsätzen ausrücken. „Diese Zahl zeigt deutlich, dass die ÖAMTC-Flugrettung einen festen Platz in der medizinischen Notfallversorgung des Burgenlandes hat“, erklärt Geschäftsführer Reinhard Kraxner und meint weiter: „Täglich war die C16-Crew unterwegs, um Menschen nach unterschiedlichsten Notfällen schnelle Hilfe zu bringen.“

Einsatzursache Nummer 1 waren mit insgesamt 59 Prozent wieder internistische und neurologische Notfälle. 18 Prozent der Einsätze galten Unfällen die sich bei der Arbeit, in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld ereignet haben. Lediglich knapp sechs Prozent der Flüge waren aufgrund eines Verkehrsunfalls notwendig.

Insgesamt starteten die Notarzthubschrauber der ÖAMTC-Flugrettung 2019 zu 18.921 Notfalleinsätzen. „Im Schnitt sind das über 52 Einsätze pro Tag“, zollt Kraxner den Piloten, Flugrettern und Notärzten Respekt. „Ohne ihr Engagement und ohne unseren Partner Rotes Kreuz wäre die schnelle Hilfe aus der Luft nicht möglich.“

12.000 Einsätze für Christophorus 16

14 Jahre nach Inbetriebnahme startete Christophorus 16 im vergangenen Juni zu seinem 12.000. Einsatz. Seit 2005 ist der in Oberwart stationierte ÖAMTC-Notarzthubschrauber wesentlicher Bestandteil der notfallmedizinischen Versorgung des Südburgenlandes, der angrenzenden Oststeiermark sowie der Buckligen Welt in Niederösterreich.