Teststraßen gehen im Bezirk Oberwart außer Betrieb. Tatzmannsdorf, Unterkohlstätten, Großpetersdorf und Dt. Schützen stellen Angebot ein. Stadtschlaining, Bernstein, Schachendorf, Kemeten, Litzelsdorf und Wolfau verlängern.

Von Vanessa Bruckner. Erstellt am 04. Juli 2021 (05:25)
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Teststraßen werden jetzt großteils eingestellt. Die Nachfrage ist nicht mehr so groß, daher wird nicht mehr in allen Gemeinden im Bezirk Oberwart getestet.
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Mit der immer höher werdenden Impfrate sinkt die Bereitschaft für Corona-Tests enorm. Das macht sich auch in den örtlichen Teststraßen bemerkbar.

Daher entschlossen sich die Gemeinden in Bad Tatzmannsdorf, Unterkohlstätten, Großpetersdorf und Deutsch Schützen, das Angebot einzustellen. Stadtschlaining, Bernstein, Schachendorf, Kemeten, Litzelsdorf und Wolfau werden, jedoch in eingeschränkter Form, Tests weiterhin durchführen. Die BVZ hörte sich in den Gemeinden um.

Stadtschlaining: Im Gegensatz zu den letzten Monaten wird es nur noch im Juli eine Testmöglichkeit am Freitag geben.

Unterkohlstätten: Der letzte Testtermin wurde vergangenen Sonntag durchgeführt. „Es wird keine Testtermine mehr bei uns geben“, erklärt Bürgermeister Christian Pinzker. Grund dafür seie die geringe Nachfrage. Doch, sollten die Zahlen bis im Herbst steigen, könnte eine Öffnung der Teststraße wieder möglich sein.

Bad Tatzmannsdorf: Seit Ende Mai führt die Apotheke die Tests für die Gemeinde im Katholischen Pfarrheim durch. Am Wochenende wurde die Teststraße jedoch eingestellt. Sie wird nur wieder eröffnet, sollte sie auch wirklich benötigt werden.

Bernstein: Im Juli war es noch möglich, sich am Freitag von 12 bis 18 Uhr zu testen lassen. „Man merkt, dass weniger Menschen kommen. Wir wollen die Teststraße jedoch am Dienstag für die Bevölkerung beibehalten“, erzählt Ortschefin Renate Habetler. Im August wird jedoch eine Pause eingelegt, im September und Oktober soll die Teststraße dann wieder zur Verfügung stehen.

Kemeten, Litzelsdorf und Wolfau: Die Gemeinden haben sich bezüglich der Teststraße abgesprochen. „Sie bleibt bis Anfang August geöffnet, jedoch mit verkürzten Öffnungszeiten. Wir haben uns mit den Gemeinden in Wolfau und Litzelsdorf abgesprochen“, erklärt Kemetens Bürgermeister Wolfgang Koller.

„Auch wir haben vor, unsere Teststraße noch bis zum 1. August weiterzuführen, jedoch ebenfalls mit verkürzten Öffnungszeiten“, sagte Wolfaus Ortschef Walter Pfeiffer. Während Kemeten am Freitag (18 bis 19.30 Uhr) und Wolfau am Sonntag (9 bis 11) testet, ist die Teststraße in Litzelsdorf am Dienstag von 18 bis 19.30 Uhr geöffnet.

Großpetersdorf: Am Dienstag wurde die Teststraße das letzte Mal geöffnet. „Wenn es notwendig ist, wird sie aber wieder ihren Betrieb aufnehmen“, erzählt Bürgermeister Wolfgang Tauss.

Schachendorf: Die Teststraße bleibt noch den gesamten Juli in Betrieb. „Durch den Grenzübergang ist die Frequenz immer noch hoch. Rund 70 Menschen pro Tag kommen aktuell in den drei Stunden, in denen die Teststraße täglich geöffnet ist, zum Testen“, erklärt Bürgermeister Robert Marlovits.

Deutsch Schützen: Von 150 Personen in Spitzenzeiten kamen zuletzt nur mehr 30 Personen, die sich testen ließen. Am Montag war das letzte Mal geöffnet. In der Gemeinde gibt es aber durch unsere praktische Ärztin weiterhin die Möglichkeit, sich testen zu lassen“, sagte Bürgermeister Franz Wachter.