Verbindung von Stadt und Land

Erstellt am 22. November 2022 | 13:00
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Hartberg hat eine lange Geschichte, die bis heute sichtbare Spuren hinterlassen hat. Heute lockt die historische Altstadt sowie das hügelige Hartbergerland Groß und Klein in die Region.

„Vom Keltenberg zum römischen Sommernachtstraum“. Natürlich nur ein Slogan, aber er gibt dem Bild der Stadt Hartberg und dem Land ringsum eine Stimmung, die eben historische Wurzeln hat. Die Stadt Hartberg zählt nicht umsonst zu den reizvollsten Kleinstädten Österreichs. Die Geschichte von Hartberg geht weit über zweitausend Jahre zurück und hat bis heute archäologische Spuren hinterlassen. Der markanteste Punkt ist der Ringkogel mit der Ringwarte als Aussichtsturm. Auf dem Hartberger Hausberg bauten die Kelten vor über 2000 Jahren eine befestigte Höhensiedlung, die letztlich drei dicke Steinwälle „umringten“. Wann genau dieses sogenannte „Oppidum“ aufgegeben wurde, ist unbekannt. Womöglich hatten bis dahin die Römer dieses fruchtbare Land längst entdeckt.

Ein römischer Landsitz in der heutigen Steiermark

Am Fuße des knapp 800 Meter hohen Ringkogels in Löffelbach, sind die Grundmauern eines imposanten römischen Wohnhauses freigelegt. Die Mauern waren Teil einer typischen Villa Rustica, also einem römischen Landsitz aus dem dritten oder vierten Jahrhundert. Im Mittelalter, fast eintausend Jahre später, wurde Hartberg eine große Bedeutung zugeschrieben. Es galt damals nämlich als „Taidingort“. Darin steckt noch das germanische Wort „Thing“, das meist für eine Versammlung stand, bei welcher der Grundherr mit allen freien Untertanen unter anderem ein Gericht abhielt. Aus dieser Zeit zeugt der einzigartig erhaltene romanische Karner gleich neben der Stadtpfarrkirche. Heute lässt sich Hartberg als eine von 17 „Kleinen historischen Städten Österreichs“ von Groß und Klein bei einem Stadtspaziergang erkunden.

Ausflugsziele für die gesamte Familie

In der Region rund um Hartberg gibt es zahlreiche Ausflugsziele für die ganze Familie: Vom Aussichtsturm im G.E.R.A. Park (Gesundheit, Erholfung, Ruhe und Aktivität) in Eichberg bis zur Ringwarte am Ringkogel, vom Römergrab Lebing bis zur Villa Rustica an der Oststeirischen Römerweinstraße, von der Siedlungsgeschichte im Museum Hartberg bis zum Ökopark. In der Ölmühle erfährt man alles über die Herstellung des berühmten Kürbiskernöls, bei der Mühlen-Tour in der Getreidemühle Posch erfahren die Gäste vom Müller persönlich über die Herstellung der gesunden Produkte. Durch diese angebotenen Möglichkeiten wird der Urlaub im Garten Österreichs bestimmt zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Bewegt durch das Hartbergerland

Bewegung ist wichtig für Körper, Geist und Seele. Das weiß man auch im Hartbergerland. Ob Genussradler, Rennradfahrer, Mountainbiker oder doch lieber zu Fuß unterwegs – das Hartbergerland hat mit seiner hügeligen Landschaft für alle Rad- und Wanderfans etwas zu bieten. Beim Erklimmen des Ringkogels oder des Hartberger Hausbergs kann man ordentlich in die Pedale treten und sich richtig auspowern. Für ein gemütliches Tempo eignen sich die Gemeinden rund um Hartberg. In den umliegenden Buschenschänken, Cafés und Gasthäusern gibt es regionale Köstlichkeiten. Unterwegs sein, mal langsam, mal schnell die Natur genießen und gemütlich einkehren, das alles ist möglich im Hartbergerland.

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