Weingut Schützenhof kooperiert mit Haubenkoch. Der Schützenhof und der Csencsits machen wieder gemeinsame Sache(n). Köstlichkeiten fürs Herz und die Sinne nämlich.

Von Vanessa Bruckner. Erstellt am 05. Juli 2020 (05:10)
Bitten zu Tisch. Haubenkoch Jürgen Csencsits, Melanie Csencsits sowie Kristina und Markus Faulhammer vom Weingut Schützenhof laden am 11. und 12. Juli zum Tafeln ins Weingut Schützenhof nach Deutsch Schützen ein.
privat

Dinner mit Weinbegleitung kann jeder. Mitten im Weingarten wiederum kann nicht jeder. Winzer schon. Und Winzer, die mit Haubenköchen gemeinsame Sache machen, die können das vor allem und besonders gut.

Deshalb laden das Weingut Schützenhof und das Haubengasthaus Csencsits am 11. und 12. Juli bereits zum sechsten Mal zum Tafeln im Weingut. Festlich gedeckte Tische im Weingarten, ein Fünf-Gänge-Menü und dazu mehrere ausgewählte Weine – wie Gott in Frankreich fühlt sich dabei so mancher. „Oder wie auf einer italienischen Hochzeit“, wirft Kristina Faulhammer vom Weingut Schützenhof lachend ein und erklärt: „So hat das Tafeln ein Gast im letzten Jahr beschrieben.“ Die Idee dazu kam aus dem gemeinsamen Wunsch heraus, mehr Leute in die Region zu bringen. „Natürlich stand die Kulinarik an oberster Stelle, aber wir wollen unseren Gästen auch ein Erlebnis fürs Herz bieten.“

Herausforderndes „Tischlein deck dich“

Kronleuchter auf weißen Tischdecken, Wein trinken, Haubenküche bei Sonnenuntergang am Eisenberg genießen – was für die Gäste ein Fest der Sinne ist, ist für die Veranstalter natürlich auch jede Menge Arbeit. „Gut zwei Stunden sind wir nur damit beschäftigt, die Tische zu decken“, so die Hausherrin Kristina Faulhammer.

Für Haubenkoch Jürgen Csencsits aus Harmisch wiederum ist neben dem Kochen auch die Logistik eine Herausforderung. „Die Schlepperei der dafür notwendigen Küchengeräte ist natürlich viel Arbeit, aber ich möchte neuen und auch Stammgästen einen unvergesslichen Abend bereiten.“

Bis zu 70 Personen haben an den Tafeln im Weingut Platz, die Gäste zum Tafeln im Weingut kommen teils aus der Region, aber auch extra aus dem Ausland dafür auf den Eisenberg.