Acht Hauben für den Bezirk Oberwart

Erstellt am 24. November 2022 | 05:25
Lesezeit: 2 Min
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Top im Bezirk. Das Ratschen-Team mit der Küchencrew um Kevin Koglmann, Alessa Schirnhofer und Thomas Bitomsky (3. bis 5. von links) legte um einen halben Punkt von 15,5 auf 16 Punkte zu und darf wie in den Jahren zuvor auf drei Hauben anstoßen.
Foto: zVg
Das Ratschen und das Gut Mariendol wurden vom neuen Restaurantführer mit drei Hauben ausgezeichnet. Jürgen Csencsits erkochte zwei Hauben.

Mit Spannung in der Kochszene wurde der Gault Millau-Restaurantführer 2023 erwartet. Vergangene Woche kam er schließlich raus und der Bezirk Oberwart darf sich wie im Vorjahr über nicht weniger als acht Hauben freuen.

Den Topwert im Bezirk und Platz drei im Burgenland legte das „Ratschen“ in Deutsch Schützen mit den Küchenchefs Kevin Koglmann und Thomas Bitomsky hin. Die beiden erkochten drei Hauben. Von insgesamt 20 möglichen Punkten holte das „Ratschen“ 16 – ein Plus von einem halben Punkt im Vergleich zum Vorjahr.

Auszeichnung für Küchenteam und Service

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Philipp Kroboth und das Gut Mariendol: drei Hauben und 15 Punkte.
Foto: Archiv

Besonders die Punktesteigerung sorgt bei der Mannschaft für Freude. Hausherr Josef Wiesler: „Das ist natürlich eine tolle Sache für unser junges Küchenteam, aber auch eine Auszeichnung für das Service.“

Platz zwei im Bezirk holte Philipp Kroboth mit dem Gut Mariendol in Litzelsdorf – ebenfalls drei Hauben. Mit 15 Punkten bestätigte Kroboth sein Ergebnis aus dem Vorjahr.

„Ich freue mich natürlich, für einen Koch ist das eine schöne Auszeichnung. Es ist aber auch für das gesamte Südburgenland toll, Lokale mit so einem Standard in der Region zu haben“, meint Philipp Kroboth.

Jürgen Csencsits sieht Luft nach oben

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Jürgen Csencsits: zwei Hauben und 14,5 Punkte.
Foto: Archiv

Die Liste der Haubenlokale komplettiert Jürgen Csencsits, der mit 14,5 Punkten auch sein Vorjahres-Ergebnis bestätigte. „Damit können wir gut leben, wenngleich ich mich selbst schon anders einschätze. Die Tester haben uns aber leider in der Umbauphase erwischt, wo wir großteils Buschenschank hatten“, so Csencsits.

Top im Land sind weiterhin der Taubenkobel und das Gut Purbach. Grund zur Freude gibt es aber auch über die Landesgrenzen hinaus: Der Oberdorfer Bernd Konrath, den es der Liebe wegen nach Mönichwald verschlug, erkochte mit seinem Mönichwalderhof auf Anhieb zwei Hauben (13,5 Punkte).