Ja, zu Photovoltaik Anlagen in Pinkafeld

Errichtung von PV-Anlagen beschlossen, Gemeinderäte angelobt und viele Debatten bezüglich des Kindergarten-Baus.

Erstellt am 04. Dezember 2021 | 05:28
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Photovoltaik
Foto: Diyana Dimitrova/Shutterstock.com

Bei der letzten Gemeinderatssitzung erfolgte ein Wechsel bei den Mandataren der SPÖ. Andreas Fliegenschnee legte aus persönlichen Gründen sein Mandat zurück, die erst kürzlich angelobte Ersatzgemeinderätin Andrea Liebmann rückt als permanentes Mitglied des Gemeinderats nach. Als neuer Ersatzgemeinderat wurde Martin Kramer angelobt. Bei den Grünen wurde Michael Friedrich als Gemeinderat angelobt, nachdem Mirjam Kayer ihr Mandat bereits im Oktober zurücklegte.

PV-Anlagen auf gemeindeeigenen Objekten

Einstimmig beschlossen wurde bei der Sitzung die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf gemeindeeigenen Immobilien, ein von Vizebürgermeister Franz Rechberger (SPÖ) initiiertes Projekt. „Die Stadtgemeinde Pinkafeld nimmt damit eine Vorreiterrolle bei der erneuerbaren Energie ein. Es freut mich besonders, dass hier eine breite Mehrheit gefunden werden konnte und wir im eigenen Bereich einen wesentlichen Beitrag leisten, der für viele nachahmenswert sein könnte“, so Rechberger.

Viel debattiert wurde bei der Sitzung bezüglich des geplanten Baus des zweiten Kindergartens. „Wir stehen zu 100 Prozent zu dem Projekt. Das politische Management für den Neubau des zweiten Standortes Kindergarten/Kinderkrippe war bis jetzt aber nicht besonders gut, beschlossene beziehungsweise in Aussicht gestellte Termine wurden nicht eingehalten,“ gab Gemeinderat Eduard Posch von den Neos zu bedenken.

„Der Neubau des Kindergartens ist unbedingt erforderlich und bereits seit dem Jahr 2017 wird darüber verhandelt. Eigentlich hätte bereits dieses Jahr Betreuung im neuen Kindergarten stattfinden sollen, jetzt war noch nicht einmal der Baubeginn. Die Gemeinde ist somit unter Zugzwang und muss jetzt konsequent an dem Projekt arbeiten. Auch die stetig steigenden Finanzierungskosten und die damit verbundene Schuldenentwicklung stufe ich als bedenklich ein“, äußert sich auch der zweite Vizebürgermeister Andreas Stumpf (VP).