Volksschule Oberwart als Brückenbauer

Die Volksschule Oberwart wurde als einzige Grundschule Österreichs mit dem europäischen Innovationspreis „European InnovativeTeaching Award“ ausgezeichnet.

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 25. September 2021 | 05:22
440_0008_8187655_owz38cari_sow_teaching_award.jpg
Reger Austausch mit Pädagogen aus anderen Ländern. Marlene Ruiter-Gangol (2. Reihe/r.) leitet die Projektgruppe der Volksschule Oberwart.
Foto: BVZ

Die Volksschule Oberwart freut sich über eine hohe Auszeichnung, nämlich den „European Innovative Teaching Award“, der erstmals von der Europäischen Kommission vergeben wurde. Ausgezeichnet wurden abgeschlossene Erasmus-Projekte, in denen herausragende Unterrichtspraktiken umgesetzt wurden und die zum Jahresthema „Distance/Blended/Hybrid-Learning“ passten. Das Thema wurde im Hinblick auf die besonderen Unterrichtsbedingungen während der Corona-Pandemie ausgewählt und bezieht sich ebenfalls auf den Europäischen Aktionsplan zur digitalen Bildung.

„Es ist eine große Ehre und wir sind unendlich stolz auf diese Auszeichnung“, freut sich Direktorin Roswitha Imre. „Das Erasmus+ Projekt, unter der Leitung von Marlene Ruiter-Gangol, war für uns eine wunderbare Erfahrung, wir durften mit großartigen Partnerschulen aus fünf Staaten zusammenarbeiten und zusammen lernen“, so Imre weiter. Die Akkreditierung für die Jahre 2021 bis 2027 bringt der Volksschule weiterhin die Möglichkeit Projekte mit anderen Staaten durchzuführen, zu reisen und gemeinsam neue Konzepte zu gestalten. „Diese Auszeichnung ist etwas ganz Besonderes für uns und die Erfahrungen für die Kinder und auch Pädagogen sind einzigartig“, erklärt Imre.

33 EU und EU + Länder durften jeweils eine Schule im Bereich vorschulische Bildung, Volksschulen, Sekundarstufen und berufsbildende Schulen nominieren. „Wir können kaum glauben, dass die Volksschule Oberwart als einzige Grundschule österreichweit ausgewählt wurde“, zeigt sich die Direktorin begeistert.

„Vielen Dank an die Jury und unsere großartigen Projektpartner/innen, die diese Auszeichnung möglich gemacht haben. EU Projekte verhelfen uns zu Freundschaften über alle Grenzen hinweg, auch in Corona Zeiten. Sie ermöglichen uns Pädagog/innen unseren Schüler/innen die Grenzen zu öffnen, auch wenn sie aus Pandemiegründen geschlossen sind. Sie erschließen uns ein gemeinsames Arbeiten und Lernen, auch dafür sind wir unendlich dankbar.

Dass mit diesem Award auch Politiker der EU die Arbeit der Lehrer/innen würdigen, das zeigt uns die Wertschätzung und es zeigt auch, wie wichtig Pädagog/innen in der heutigen Zeit sind, um unseren Kindern auch weiterhin eine besondere Ausbildung bieten zu können“, so Projektleiterin Marlene Ruiter-Gangol.