Großpetersdorf

Erstellt am 28. November 2018, 04:04

von Vanessa Bruckner

Umfassende Bauarbeiten: 2018 war ein Kirchenjahr. In der Großgemeinde Großpetersdorf wurde in fast allen Filialkirchen saniert und renoviert. Kosten: 237.000 Euro.

Schön anzusehen. Die Fassaden der katholischen Kirchen von Kleinpetersdorf (links) und Kleinzicken (rechts) wurden erneuert.  |  zVg

Da stehen sie und laden wieder strahlend schön zum Gottesdienst ein. Neue Fassaden, renovierte Türme, Tonanlagen oder Vorplätze – kurz: in der Kirchengemeinde von Großpetersdorf hat sich in diesem Jahr wahrlich Großes getan, wurden doch an fünf der insgesamt sieben Kirchen aller Ortsteile Sanierungsarbeiten durchgeführt.

In Kleinpetersdorf beispielsweise nahm man 31.000 Euro für die Renovierung der Fassade und des Kirchturms in die Hand. Im Ortsteil von Welgersdorf wurde ebenfalls die Fassade aufgehübscht, sowie der Sockel saniert. „Außerdem wurde hier der Kirchenraum im Inneren ausgemalt und in eine Tonanlage wurde investiert“, weiß SPÖ-Bürgermeister Wolfgang Tauss und fügt an: „Teilweise wird in den Kirchen auch noch gearbeitet.“

Die römisch katholische Kirche von Kleinzicken hat am zweitmeisten aus dem Renovierungstopf bekommen. Hier wurde um 79.000 Euro der Hochaltar erneuert, ebenso wie die Sitzbänke, der Fußboden und die Elektroinstallationen. In die Miedlingsdorfer Kirche flossen 10.000 Euro für die Renovierung der Sakristei und in der katholischen Kirche von Großpetersdorf stehen Arbeiten wie die Neugestaltung des Kirchenplatzes und die Restaurierung des Haupt- und Nebenportales an. Kostenpunkt: 96.000 Euro. Vom insgesamten Investitionsvolumen aller Kirchen über 237.000 Euro, übernimmt die Gemeinde zehn Prozent aller Kosten, 35.000 Euro werden von Landeshauptmann Hans Niessl beigesteuert und den Rest finanziert die Kirchengemeinde.