„eltern.tische“-Veranstaltungen kommen gut an. Seit dem Start im Juni des Vorjahres konnten bereits mehr als 30 eltern.tische organisiert werden.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 01. Juni 2019 (06:35)
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Das Katholische Bildungswerk bietet eine weitere Schulung für künftige Moderatoren für das Format der eltern.tische an.

Das Konzept der eltern.tische erfreut sich großer Nachfrage. Seit dem Startschuss im Juni des Vorjahres gab es bereits mehr als 30 solcher eltern.tische. Das Konzept sieht Gesprächsrunden von mindestens vier Eltern mit einem ausgebildeten Moderator beziehungsweise einer ausgebildeten Moderatorin bei einem Gastgeber zu Hause oder in einem öffentlichen Raum vor, etwa in einem Gemeindezentrum, Bildungshaus oder Pfarrheim.

In einem ungezwungen, gemütlichen Rahmen kommen dabei Themen wie „Kinder stark machen“, „Geschwisterliebe – Geschwisterstreit“, „Pubertät“, „Familie und Geld“ oder „Eltern an der Grenze“ zur Sprache. Federführend für das Konzept der eltern.tische waren vor allem Johann Artner, Leiter des Katholischen Bildungswerks, und Christine Sgarz vom Referat Beziehung.Ehe.Familie des Pastoralamts der Diözese Eisenstadt.

Kostenloses Kursangebot im Juni

„Wir wollen den sichtlich spürbaren Schwung nutzen und bieten nun eine weitere Moderatorinnen- und ModeratorenSchulung für eltern.tische an“, so Johann Artner vom Katholischen Bildungswerk. Die Schulung besteht aus drei mal drei Stunden plus Praxis und ist kostenlos. Der Kurs findet am 6., 13. und 19. Juni jeweils von 17 bis 20 Uhr im Haus St. Stephan in Oberpullendorf statt. Der Kurs ist mit 2 ECTS-Punkten von der Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.

Für die Moderation eines eltern.tisches gibt es ein Honorar. Ausgebildete Moderatorinnen und Moderatoren erhalten zudem immer wieder Angebote zur Weiterbildung. Beim ersten Durchgang der Schulung haben neun engagierte Personen den Kurs erfolgreich abgeschlossen.

Väter gezielt einbinden

„Das Gesprächs- und Bildungsangebot der eltern.tische versucht Eltern dort abzuholen, wo sie gerade stehen. Es knüpft bewusst an ihre Alltagserfahrungen und an den Erfahrungs- und Wissensschatz der Eltern an und bietet Gelegenheit zum Austausch“, sagen Johann Artner vom Katholischen Bildungswerk und Christine Sgarz vom Referat Beziehung.Ehe.Familie des Pastoralamts.

Das Angebot der eltern.tische spricht auch Frauen mit Migrationshintergrund an, indem etwa die Gesprächsrunden in einer nichtdeutschen Sprache organisiert werden. Eine besonders wichtige Zielgruppe der eltern.tische sind Väter, die in die Erziehungsverantwortung für die Kinder mit eingebunden werden sollen.