Kunsthandwerk: Krippenbauen im Sommer. Egal ob alt oder jung die Krippenfreunde Kemeten heißen jeden willkommen, um gemeinsam Krippen zu bauen, diese haben nämlich nicht nur im Advent Saison.

Von Rosa-Stefanie Nutz. Erstellt am 09. August 2020 (05:19)
„Daumen hoch“ hieß es auch von den teilnehmenden Kindern für die Krippenbauaktion sowie für das Engagement von Heinz Koller.
Rosa Nutz

„Pro Haus eine Krippe, auch wenn das vielleicht ein wenig utopisch ist, dass wäre unser großes Ziel,“ schmunzelt der Obmann der Krippenfreunde Kemeten Heinz Koller. Von diesem, der sich übrigens mit dem Titel „Krippenbaumeister„ rühmen darf, wurde der Verein, gemeinsam mit Krippenbaulehrer Alois Maurer im Jahr 2018 gegründet. Jetzt werden regelmäßig Kurse und andere Veranstaltungen angeboten, und das das ganze Jahr über, das Krippen in die Adventzeit gehören sei nämlich ein großer Irrglaube. Immerhin gibt es neben der Weihnachts- auch Oster-, Fastenkrippen und viele mehr. Die Herstellung dieser kann über 40 Stunden dauern und bedarf so einiges an handwerklichem Geschick. Dieses können die Teilnehmer der Kurse mithilfe des Obmanns in der Volksschule Kemeten unter Beweis stellen. „Wir freuen uns sehr, dass sich auch schon die Jüngeren fürs Krippenbauen interessieren, es ist eine tolle Beschäftigung für Kind und Eltern oder Großeltern zusammen,“ so Heinz Koller.

Beim Bauen selbst achtet der Verein darauf, dass die Kinder zum Schluss eine „Krippe fürs Leben“ in den Armen halten. Was bedeutet, dass nur hochwertige Materialien verwendet werden. Auch Bürgermeister Wolfgang Koller war bei den Krippenfreunden zu Besuch und ist von den Aktionen begeistert. Es sei schön zu sehen wie das Vereinsleben in der Gemeinde aufblühe. “Dafür stelle ich auch immer wieder gerne Räumlichkeiten, wie jene der Volksschule, die mit passenden Werkgeräten ausgestattet sind, zur Verfügung,“schließt Wolfgang Koller ab.