Negative Zahlen, positive Zukunft. Über das Südburgenland, das in der Coronakrise noch mehr punktet, als zuvor.

Von Carina Fenz. Erstellt am 23. Juli 2020 (03:04)

Das Burgenland ist schön. Das Südburgenland noch ein Stückerl schöner und das wissen auch Urlauber zu schätzen. In der Coronakrise vielleicht sogar ein Stückchen mehr, als zuvor.

Der sanfte Tourismus, auf den man in den vergangenen Jahren immer mehr gesetzt hat, erlebt gerade jetzt einen noch nie da gewesenen Aufschwung. Die Kellerstöckl, Wein und Kulinarik sind das i-Tüpfelchen für den klassischen Urlaubsgast des Südburgenlandes, der für gewöhnlich mit dem E-Bike unterwegs ist.

Die Touristiker sind jedenfalls — auch in Anbetracht der heuer doch speziellen Voraussetzungen — mit der Buchungslage zufrieden. Bei den Kellerstöckln läuft die Vermietung sogar so gut, dass man zu Jahresende auch trotz des Lockdowns ein Plus erzielen könnte.

Denkt man jetzt nur wenige Jahre zurück, dann hat es im Südburgenland hauptsächlich die Thermen und Golfplätze als touristische Hotspots gegeben, die ohne Zweifel ein großer Frequenzbringen sind und auch bleiben. Jetzt macht eben die Kombination aus beidem das Südburgenland so schön und selbst die negativen Nächtigungszahlen, die es aufgrund der Coronakrise geben wird, können der Attraktivität des Südburgenlandes für die Zukunft nicht schaden.