Von nichts kommt nichts!. Über die Kritik von Wirtschaftstreibenden an Stadtchef Georg Rosner

Von Carina Fenz. Erstellt am 03. Juli 2019 (03:24)

Während die Geschäfte in den Oberwarter Einkaufszentren am Stadtrand florieren, hat die Innenstadt mit vielen leer stehenden Flächen zu kämpfen. Kein neues Bild, aber die Kritik an der Stadt — vor allem von innerstädtischen Wirtschaftstreibenden — wird immer lauter.

Die Stadt würde sich nur um Betriebsansiedelungen an der Peripherie kümmern und tue für „alteingesessene“ Betriebe nichts, hört man immer wieder den Vorwurf, der sich vor allem an Stadtchef Georg Rosner richtet. Einerseits zu Recht, denn Rosner hat bereits vor Monaten die Installierung eines City-Managers angekündigt, der sich um die Attraktivierung der Innenstadt kümmern und als Schaltstelle zwischen Vermietern und potenziellen Mietern, aber ebenso zwischen Bürger und Stadt verstehen soll.

Passiert ist in dieser Causa bislang nichts, denn man will erst den neuen Amtsleiter besetzen und sich dann um den City-Manager kümmern. Andererseits ist eine Stadt aber nicht für Unternehmen zuständig, sondern kann nur Rahmenbedingungen schaffen und diese Hausaufgaben ist man ja bereit zu tun. Für wirtschaftliche Erfolge müssen aber unterm Strich die Geschäftsleute schon selbst sorgen.