Kommt Änderung Teams zugute?. Daniel Fenz über eine mögliche Erweiterung der Basketballklubs in der 1. Bundesliga.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 06. März 2019 (01:43)

Österreichs Basketball kämpft um ein einheitliches Gesicht. Auf der einen Seite steht die Admiral Bundesliga (ABL) und auf der anderen Seite der Österreichische Verband (ÖBV). Die ABL wird vom Oberwarter Karl Schweitzer angeführt, seit Freitag steht mit Stefan Laimer ebenfalls ein Südburgenländer als General Manager operativ an vorderster Front.

Beide streben eine bessere Zusammenarbeit an. Laimer möchte ein einheitlicheres, zusammenhängendes Auftreten und Synergien nutzen, damit die Marke Basketball in Österreich wieder einen größeren Stellenwert bekommt. Ein Wunsch von ihm wäre die Erweiterung und Öffnung der 1. Bundesliga, bei der aktuell zehn Teams mitspielen. Von Bundesliga-Seite wird Bereitschaft signalisiert.

Spannend, auch aus rot-goldener Sicht. Schließlich ging es bisher stets darum, wer sich aus der 2. Bundesliga den (sportlich möglichen) Aufstieg zutraut. Die finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen sind aber nicht ohne. Aus dem Burgenland klopfen die Mattersburg Rocks seit Jahren und seit Kurzem auch die Jennersdorf Blackbirds an. Den letzten Schritt rauf woll(t)en sie nicht riskieren.

Eine Liga-Öffnung käme ihnen also zugute, wenn Rahmenbedingungen und Lizenzierungsmodalitäten passen. Auf ein existenziell bedrohliches Abenteuer wird sich auch bei einer größeren Liga wohl keiner der beiden blindlings einlassen. Sportlicher Erfolg hin, Bundesliga-Zuckerl her.