Sieger verdient, Chance verpasst. Über das 36. Masters des Burgenländischen Fußballverbandes.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 15. Januar 2020 (02:37)

Die Vorzeichen für das 36. Finalturnier des BFV am Samstag in der Sporthalle Oberwart waren auch in diesem Jahr wieder einmal eindeutig: Titelverteidiger Parndorf und Ostligist Mattersburg Amateure gingen als Favoriten in das BFV-Hallenmasters. Der Süden, allen voran der SV Oberwart, startete als Herausforderer. Und was man sich im Vorfeld erwartete, trat dann letztendlich auch ein. Parndorf verteidigte seinen Titel, holte sich den achten Masters-Triumph und vergrößerte so den Vorsprung auf die in diesem Jahr nicht qualifizierten Verfolger aus Neuberg, die nach wie vor bei sechs Triumphen stehen.

Unterm Strich war es verdient, denn auch wenn man in einem sehr fairen Masters nicht glänzte, war das Team von Paul Hafner konstant, stand defensiv kompakt und leistete sich bis auf das eigentlich bedeutungslose 0:1 im Gruppenspiel gegen Oberwart keinen Umfaller. Der Rest des Feldes – Stegersbach und Eberau einmal ausgenommen – muss sich hingegen die Frage gefallen lassen: War nicht mehr drin? War es, denn vor allem in Oberwart oder Pinkafeld bleibt der Vorwurf haften, dass der Norden so schlagbar wie lange nicht war und man eine ganz große Chance, perfekt ins neue Jahr zu starten, verpasste. Sicher ist das kein Beinbruch, schade bleibt dieser Umstand aus südburgenländischer Sicht aber trotzdem.