Parkraumbewirtschaftung: Ab Dezember muss man zahlen. Aus dem Starttermin im Oktober wird nichts. Das Parken rund ums Krankenhaus wird erst ab Dezember etwas kosten — 50 Cent pro halbe Stunde.

Von Carina Fenz. Erstellt am 18. September 2019 (04:09)
BVZ
Chaotisches Parken soll eingedämmt werden. Die Stadt Oberwart setzt ab Jahresende auf Gebühren gegen den Wildwuchs parkender Autos rund um das Krankenhaus.

Wie die BVZ bereits berichtete, arbeitet die Stadtgemeinde schon länger an einem neuen Parkraumbewirtschaftungskonzept. Grund für die Anschaffung der Automaten ist die Fertigstellung des Parkhauses beim Krankenhaus Oberwart im Sommer.

Vor dem Sommer wurde angekündigt, dass ab Herbst rund ums Krankenhaus Gebühren eingehoben werden, nach Beendigung des Probebetriebes beim KRAGES-Parkhaus. Die Parkautomaten wurden bereits bestellt, jedoch noch nicht montiert. Wie Bürgermeister Georg Rosner im Gespräch mit der BVZ verrät, hat das auch einen Grund.

„Es gibt noch einige Punkte, die geklärt gehören. Wir haben hier wirklich viele Experten eingebunden und es bedarf noch einiger Gesprächsrunden. In dieser Causa geht Qualität eindeutig vor Schnelligkeit, weil wir mit der Einführung von Parkgebühren Neuland betreten“, so Rosner, der damit rechnet, dass es frühestens im Dezember mit dem kostenpflichtigen Zahlen rund ums Krankenhaus losgeht.

„Es gibt noch einige Punkte, die geklärt gehören. Wir haben hier wirklich viele Experten eingebunden und es bedarf noch einiger Gesprächsrunden"

In der nächsten Stadtratsitzung sollen die Parkgebühren erneut Thema sein. „Erst, wenn dort alle Punkte geklärt sind, dann gehen wir damit in den Gemeinderat“, meint Rosner. Heiß diskutiert wird vor allem die Zeitspanne, in der die Gebühren eingehoben werden. „Wir sind noch in Überlegungen, ob die Gebührenpflicht von Montag bis Freitag gilt oder die ganze Woche“, verrät der Stadtchef.

Was allerdings schon feststeht ist, dass die Gebühren mit 50 Cent pro halbe Stunde, an die im KRAGES-Parkhaus angepasst werden. In den nächsten Wochen soll es dazu eine Bürgerinformation geben, um vor allem Anrainer aus erster Hand zu informieren. „Hier geht es darum, dass Anrainer Ausnahmegenehmigungen erhalten werden, um weiterhin gebührenfrei parken zu können“, so Rosner.