Bücherei Litzelsdorf: „Jeder ist willkommen“. Auch in Zeiten der Coronakrise sorgen die Büchereien für genug Lesestoff.

Von Rosa-Stefanie Nutz. Erstellt am 20. Oktober 2020 (06:30)
Ingrid Hochwartner freut sich über viele Besucher.
Nutz

Dass Lesen verbindet, und auch den Wortschatz von Kindern um ein Vielfaches erweitert ist nichts Neues. Für genug Lesestoff sorgen regionale Bibliotheken, doch wie geht es diesen in Zeiten von Corona und welche Maßnahmen gelten? Ingrid Hochwarter, Leiterin der Bücherei Litzelsdorf und Regionalbetreuerin der Region Süd des Landesverbands Bibliotheken Burgenland gibt Antworten.

Der Büchereialltag sei für längere Zeit stark von Covid-19 beeinträchtigt worden, doch auch in der Zeit als die Bücherei komplett geschlossen war, fehlte es den Angestellten nicht an Ideenreichtum, um die Leser trotzdem mit Büchern zu versorgen. So wurde ein „Bücherkisterl“ aufgestellt. Seit Mitte Mai ist es jetzt, unter Einhaltung der Abstandsregeln, mit Maske und genügend Abstand wieder möglich selbst vor Ort Medien zu entlehnen. „Die Besucher waren sehr diszipliniert und freuten sich, endlich wieder Medien ausborgen zu können. Das zeigte sich auch beim Lesesommer, an dem rund 108 Kinder teilnahmen,“ erklärt Ingrid Hochwarter.

Auch jetzt, nach dem erneuten Aufflammen der Infektionszahlen, seien die Lesebegeisterten froh als Konstante im Alltag regelmäßige die Bücherei, einen Ort des Wohlfühlens, besuchen zu können.