Crowdfunding boomt auch im Südburgenland. Der Förderverein „südburgenland plus“ will mit einer neuen Internet-Plattform die Crowdfunding-Idee unterstützen und Firmen und Investoren zusammenbringen.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 13. Juli 2019 (16:35)
Margit Nöhrer, Wilfried Drexler, Romeo Schermann, Claudia Kaltenböck, Gerhard Pongracz und Peter Stampf.
Leeb

Damit in Zukunft viele neue und innovative Projekte umgesetzt werden können, hat der Förderverein „südburgenland plus“ mit dem Leader-Projekt „Crowdfunding Südburgenland“ eine zweijährige Initiative gestartet.

Verein fungiert hier als Vermittler

Firmen und Geschäftsleute sollen ihre Ideen und Projekte vorstellen, interessierte Investoren sollen die Möglichkeit erhalten, sich an diesen Projekten zu beteiligen. „Diese ist wieder eine Möglichkeit, die Region weiterzubringen“, sagt Margit Nöhrer, Geschäftsführerin von „südburgenland plus“. Der Förderverein agiert hier aber nicht als Crowdfunding-Plattform, sondern als Vermittler zwischen Anbieter und interessierten Investoren. „Wir wollen einerseits die Menschen in der Region noch mehr einbinden. Andererseits wollen wir Unternehmern damit helfen, ihre Geschäftsfelder zu erweitern“, erklärt Gerhard Pongracz, Obmann-Stellvertreter von „südburgenland plus“.

Auf der Internet-Plattform www.crowdfunding-suedburgenland.at finden Interessierte alles rund ums Thema Crowdfunding. „Wir wollen auch Informations-Veranstaltungen und Workshops zum Thema anbieten“, sagt Wilfried Drexler, der mit seiner Firma „suxxess solution“ die Plattform betreut.

Romeo Schermann aus Mariasdorf ist mit seinem Unternehmen „Romeo Caviar“ erster Interessent. Vor sieben Jahren startete er mit der Stör-Zucht, seit drei Jahren läuft der Kaviarverkauf. „Nun sind wir an unsere Kapazitätsgrenzen gestoßen und wollen die bestehende Wasserfläche um einen Hektar erweitern. Dafür ist eine Investitionssumme von 100.000 Euro nötig“, erklärt Schermann, der zuversichtlich ist, dass die „Crowdfunding“-Idee auch im Südburgenland Zukunft hat.