PETA kritisiert Hundeausstellung. PETA übte Kritik an der stattgefundenden internationalen Hundeausstellung des Österreichischen Kynologenverbands (ÖKV).

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 18. Juli 2019 (03:20)
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Am vergangenen Wochenende wurden bei der internationalen Hundeausstellung des Österreichischen Kynologenverbands (ÖKV) in der Messe Oberwart, rund 1.300 Hunde aus 200 verschiedenen Rassen zur Schau gestellt.

Von Seiten der Tierschutzorganisation PETA gab es scharfe Kritik. „Hunde sind sensible Lebewesen, die nicht zu Ausstellungsobjekten degradiert werden dürfen. Aus 23 verschiedenen Nationen werden die Hunde extra zur Schau gefahren – das bedeutet extremen Stress für die Vierbeiner. Zuchtverbände, die Hunde beliebig nach Form und Farbe ‚zusammenbauen‘, nehmen billigend in Kauf, dass viele der Tiere ihr Leben lang leiden und oftmals schwer krank sind“, so Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA.

Die Tierschutzorganisation appelliert daher an alle Tierfreunde, die Zucht nicht zu unterstützen und stattdessen einem hilfsbedürftigen Tier aus dem Tierheim ein Zuhause zu schenken.