Zukunft beginnt jetzt in Oberwart. Experten aus aller Welt tagten in Oberwart. Projekt für autonome Züge im „Open Rail Lab“ soll bald starten.

Von Carina Fenz. Erstellt am 15. Mai 2019 (04:16)
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Im Rahmen der „Mission Innovation Week“ ist es auch gelungen, einen Sonderzug auf der seit 2011 für den Personenverkehr stillgelegten Bahnstrecke Friedberg-Oberwart zu organisieren.

Wenige Tage nachdem die „Mission Innovation Week“ in der Region Stegersbach-Oberwart zu Ende gegangen ist, sind die Resonanzen enorm. „Mission Innovation Week: „Es war eine unglaublich positive Werbung für die Region. Wir konnten zeigen, dass wir federführend in Sachen erneuerbare Energie sind“, resümiert Stadtchef Georg Rosner.

„Open Rail Lab“: Start in Kürze

Extra für die Veranstaltung ist es auch gelungen einen Sonderzug auf der seit 2011 für den Personenverkehr stillgelegten Bahnstrecke Friedberg-Oberwart zu organisieren. „Ein Passagier war Infrastrukturminister Norbert Hofer (FPÖ), der in Pinkafeld zustieg. „Es ist eine starke Symbolik, wenn hier wieder ein Zug fährt“, sagt Hofer.

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Empfang am Bahnstein in Oberwart. Minister Norbert Hofer, Stadtchef Georg Rosner, Andreas Schneemann und Dietrich Wertz.

Schon bald sollen nämlich auf der Strecke autonome Züge im „Open Rail Lab“ fahren. „Das wird europaweit einzigartig“, meint Hofer. Dafür soll die Infrastruktur erneuert werden. Das nächste Ziel wäre eine Bahnverbindung nach Ungarn, die der Minister im Gegensatz zu Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, noch nicht aufs Abstellgleis stellt. „Es kommt auf die Unterstützung der EU an, das Interesse ist bei den Ungarn auf jeden Fall da“, sagt Hofer. „Und wer weiß, vielleicht fahren ja schon bald wieder Personenzüge, wir kämpfen weiter dafür“, erklärt Rosner.