Kätzchen auf unfreiwilliger Autofahrt. Ein kleines Katzenmädchen hatte großes Glück: Die Samtpfote hatte es sich am Wochenende ob der Kälte im Motorraum eines Autos im Bezirk Oberwart (Burgenland) gemütlich gemacht.

Von Redaktion NÖN.at, APA / BVZ.at und APA / NÖN.at. Update am 02. Dezember 2020 (14:30)
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Das Tier wurde nach Angaben vom Mittwoch erst am Zielort entdeckt. Es war verschmutzt, hatte die Reise jedoch unbeschadet überstanden und wurde zu Tierschutz Austria (TSA) nach Vösendorf (Bezirk Mödling) gebracht.

Die Katze dürfte einer Aussendung zufolge etwa zehn Wochen alt sein. Bei der tierärztlichen Untersuchung seien Floh- und Milbenbefall sowie ein Katzenschnupfen festgestellt worden. Das "Zimtstern" genannte Tier sei generell in einem eher verwahrlosten Zustand gewesen, was den Verdacht nahelege, dass es kein richtiges Zuhause hatte. Auch ein Chip wurde laut TSA vergeblich gesucht.

TSA bittet um Verständnis, dass aktuell keine Angaben zum Vergabezeitpunkt des Tieres gemacht werden können. Die Tiervergabe im TSH Vösendorf ist aufgrund des Lockdowns derzeit ausgesetzt. Auch Reservierungen sind nicht möglich. 

Gefährlicher Ruheplatz

Kätzchen „Zimtstern“ hatte großes Glück und überstand ihre Autofahrt unverletzt. Doch vielen Tieren ergeht es dabei nicht so.

Sie überstehen als blinde Passagiere diese Fahrten oft nur schwer verletzt oder bezahlen dafür mit dem Leben. Gerade im Winter suchen Katzen, aber auch manche Wildtiere unter der Motorhaube Schutz vor der Kälte.

Check rettet Tierleben

Daher bittet TSA die Autofahrerinnen und Autofahrer, ihr Auto vor der Abfahrt ganz besonders jetzt auf blinde Passagiere tierischer Natur zu überprüfen. Am sichersten ist ein Blick in den Motorraum, bevor man abfährt. Auch ein Klopfen auf die Motorhaube kann helfen, ein Tierleben zu retten.