Storch gerettet: Diagnose noch unklar. Landtagsabgeordneter Wolfgang Spitzmüller hat einen nicht flugtüchtigen Storch gerettet.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 06. August 2020 (05:06)
Storch wird in Parndorf behandelt. Er soll, wenn er wieder ganz fit ist, nach Oberschützen zurückkehren.
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Als Grünen-Landtagsabgeordneter Wolfgang Spitzmüller einen Anruf von den Bediensteten der Gemeinde erhielt, handelte dieser sofort. In der Herrengasse lag nämlich ein Storch. Dort angekommen, „dachte ich zuerst, dass er sich verletzt hatte. Doch vor Ort war schnell klar, dass die Beine und Flügel in Ordnung sind“, erzählt Spitzmüller. Dennoch blieben Flugversuche erfolglos. „Mit Freund Phillipe war der Storch dann schnell eingefangen. Zuvor hatte ich schon mit Tierärztin Claudia vom Tierheim Parndorf telefoniert. Sie kennt sich bestens mit Störchen aus und hat aktuell rund 20 Tiere zur Betreuung in ihrer Obhut“, so der Landtagsabgeordnete weiters.

Daher machten sich Spitzmüller und sein Freund sofort auf den Weg in den Landesnorden, „mein Freund sprang als Fahrer ein, sodass ich samt Storch auf der Rückband inzwischen auch noch arbeiten konnte.“ Warum der Storch nicht fliegen konnte, ist derzeit noch unklar, das Tier blieb zur Beobachtung in Parndorf. Wenn er wieder fit ist, soll er nach Oberschützen zurückkehren. „Im Südburgenland ist die Storch-Population leider ohnehin rückläufig. Immer mehr Wiesen und Feuchtflächen verschwinden. Die Bodenversiegelung und die intensive Landwirtschaft machen es für alle Tiere zunehmend schwieriger.“