Trauer um Kixx-Mastermind Joe Schneider

Erstellt am 23. Juni 2022 | 05:03
Lesezeit: 2 Min
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Der Mastermind der Kixx: Joe Schneider stand selbst mit seiner Gitarre auf der Bühne, im Hintergrund sorgte er für das Management und kümmerte sich um die Vermarktung der Gruppe.
Foto: Archiv
Die Musikwelt verneigt sich in Ehrfurcht und Trauer vor Joe Schneider, der im 67. Lebensjahr verstorben ist.

Für Thomas Barabas ist es kein leichtes Unterfangen über seinen Freund, dem er so viel und noch mehr darüber hinaus zu verdanken hat, zu sprechen.

Joe Schneider ist tot. Der Tontechniker und begnadete Musiker, der die legendären Kixx gegründet hat und das Musikprojekt Kixx-Symphonics in Zusammenarbeit mit dem Pannonian Symphony Orchestra des Instituts Oberschützen aus der Taufe gehoben hat, hat am Dienstag den Kampf gegen seine Krankheit verloren. Mit 66 Jahren und einem Leben voller Pläne.

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Joe Schneider
Foto: Archiv

„Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen und aufhören soll, wenn ich mich an Joe erinnere. Die Geschichte der Kixx ist legendär, beinahe jeder kennt sie und hat sie erlebt. Joe war immer das Herz der Truppe und sein Herz war riesengroß, seine Geduld unendlich. Das hat ihn ausgezeichnet. Das ist das, was ewig in Erinnerung bleiben wird und für uns Musiker auch seine goldenen Ohren“, erzählt Barabas rückblickend.

Die Freundschaft zwischen den beiden war gewiss eine ganz besondere. „Er hat mir als Musiker sehr viel gelernt und ohne ihn wäre ich wahrscheinlich nicht gemeinsam mit so vielen tollen Musikern so viele Jahre auf so vielen Bühnen gestanden! Ja, sogar meine Frau habe ich als Sängerin bei den Kixx und somit durch ihn kennengelernt.“

Joe Schneider, der gebürtiger Steirer war und den die Liebe vor vielen Jahren ins Südburgenland verschlagen hat, war ein Urgestein in der Musikszene. „Er wird uns allen sehr fehlen, aber sein Wirken und sein Werk werden bleiben,“ ist Barabas überzeugt.