Erste Bilanz bei Parkraum-Bewirtschaftung ist positiv. Wie viele Anzeigen es bisher gab, will die Stadt nicht verraten. Der Ärger bei Krages-Mitarbeitern steigt aber.

Von Carina Fenz. Erstellt am 27. Februar 2020 (03:33)
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Seit drei Wochen müssen Autofahrer in den Straßenzügen rund um das Krankenhaus zahlen. Eine erste Bilanz seitens der Gemeinde fällt positiv aus. „Die Kurzparkzonenregelung erfährt im Großen und Ganzen sehr viel Zuspruch, vor allem von den Anrainern aus den betroffenen Straßenzügen werden positive Rückmeldungen vernommen. Die Parkplatzsituation in diesen Straßenzügen - etwa Röntgengasse und Sportlände - hat sich deutlich verbessert und entspannt“, heißt es auf Nachfrage aus der Gemeindestube.

Natürlich gebe es auch die eine oder andere kritische Stimme, vor allem von jenen Verkehrsteilnehmern, die ein Strafticket ausgestellt bekommen. Auf die Frage, wie viele Strafzettel bereits ausgestellt wurden, wollte die Gemeinde und auch Bürgermeister Georg Rosner keine Auskunft geben. „Dazu werden keine Angaben gemacht“, teilte die Gemeinde in einer schriftlichen Stellungnahme auf Nachfrage der BVZ mit.

Dafür wollte man dann aber darauf hinweisen, dass es bereits eine erste Evaluierungsrunde gab. „Die Verantwortlichen stehen sämtlichen Anregungen aufgeschlossen gegenüber und haben bereits eine erste Evaluierungsrunde abgehalten. Schrittweise sollen dort erarbeitete Maßnahmen in weiterer Folge zur Umsetzung gelangen. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die erste Bilanz durchwegs positiv ausfällt“, heißt es seitens der Stadt.

Der Ärger über die Parkraumbewirtschaftung steigt bei Krages-Mitarbeitern. In Zeiten des Schichtwechsels sei es schwierig, auf den krankenhauseigenen Parkplatz eine Stellfläche zu finden. „Wir haben aktuell rund 30 freie Stellflächen unter dem Dach und daher sollten wir das Auslangen finden, auch wenn es bei Dienstwechsel knapp sein kann. Zusätzlich bemühen wir uns, derzeit für die Schüler der Krankenpflegeschule ein Parkangebot zu schaffen“, erklärt Krages-Geschäftsführer Harald Keckeis, der einem vorzeitigen Baustart für die geplante Vergrößerung des Parkhauses eine Absage erteilt.