Heiße Phase beginnt in der Bundesliga. Auf die Oberwart Gunners warten im Grunddurchgang noch die direkten Duelle in Kapfenberg und gegen Gmunden.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 10. April 2019 (01:57)
Steflitsch
Erzielte in zwei Spielen 30 Punkte. Oberwarts Center Christopher Tawiah (r.). Jetzt kommen die Timberwolves nach Oberwart.

Dass das Team von Headcoach Horst Leitner im Viertelfinale Heimrecht haben wird, ist ein erstes erreichtes Ziel. Nun geht es aber auch darum, sich so gut wie möglich für die darauf folgende Play-off-Phase zu positionieren. Hier gilt es, in den verbleibenden Runden des Grunddurchgangs entsprechend erfolgreich aufzutreten – die direkten Duelle in Kapfenberg (18. April) und daheim gegen Gmunden (21. April) werden somit die absolut heiße Phase der Saison somit standesgemäß einläuten.

Zuerst noch daheim gegen Timberwolves

Vor den Spitzenspielen kommen am Samstag, 19 Uhr, noch die Timberwolves aus Wien nach Oberwart. Wolfgang Steflitsch, zuständig für die Heimspielorganisation, Presse und Öffentlichkeitsarbeit, bringt es auf den Punkt: „Aufgrund unserer angespannten Personalsituation wird das Spiel schwieriger, als es der Tabellensituation entspricht. Wir benötigen volle Konzentration, damit es keine böse Überraschung für uns gibt.“ Hannes Ochsenhofer ist noch krank, er wird gegen die Wiener geschont werden. Fix hingegen ist der Ausfall von Guard Sebastian Käferle, er muss die komplette Restsaison passen, „mit ihm ist erst Ende Mai zu rechnen. Wann er die volle Leistung auf dem Parkett bringen kann, ist fraglich“, sagte Steflitsch abschließend.

Die beiden jüngsten Erfolge gegen die Dukes aus Klosterneuburg (88:80) und in Fürstenfeld (96:82) sind jedenfalls eine gute Basis. Horst Leitner: „Defensiv sind wir noch nicht auf dem Level, wo wir uns schon einmal befanden. Aber offensiv spielen wir sehr gut.“