15 Millionen Euro für HTL-Neubau ab 2020. Beim Tag der offenen Tür in der HTL Pinkafeld gab es einige Neuigkeiten, so soll der geplante Neubau 2020 beginnen.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 11. Dezember 2019 (04:26)
Der Neubau wird auf dem freien Platz vor dem Haupteingang der HTL Pinkafeld errichtet und dann mit dem bestehenden Gebäude verbunden. 15 Klassen sollen Platz finden.
Franz und Sue ZT GmbH

Beim Tag der offennen Tür in der HTL Pinkafeld wurden der Physiksaal und die Hauswerkstätte nach einer Renovierung wiedereröffnet. Auch die Initiative „Frauen in die Technik“ war zu Gast. Zudem wurden der Start eines neuen Tageskollegs für Mechatronik (siehe Info-Box rechts) und der Beginn des geplanten Neubaus bekannt gegeben. Eine umfassende Sanierung der HTL war eigentlich schon für 2016 geplant.

„Bei einem Projekt dieser Dimension kommt es immer wieder zu Verzögerungen und Nachjustierungen. Ursprünglich war statt des Neubaus eine Sanierung des Internatstraktes geplant. Nach intensiven Untersuchungen der Statik ist man vor zwei Jahren zum Entschluss gekommen, dass die Sanierung nicht wie geplant durchgeführt werden kann und ein Neubau kostengünstiger und sinnvoller ist“, erklärt Direktor Wilfried Lercher.

Neuerrichtung und Teilsanierung der HTL

In einer ersten Bauphase wird auf dem Vorplatz ein neues dreigeschossiges Gebäude und im Innenhof ein Mehrzwecksaal errichtet. Im nächsten Abschnitt soll dann das neue Gebäude an das bestehende quasi angedockt werden. Zudem wird es auch eine Teilsanierung des jetzigen Schulgebäudes geben. Im letzten Schritt wird der Verbindungstrakt zum Internat vollständig saniert. Wenn alle Bauarbeiten abgeschlossen sind, wird der jetzt genutzte Teil des Internats den STEP-Gästehäusern zurück gegeben.

Bürgermeister Marcus Martschitsch, IV-Geschäftsführerin Ingrid Puschautz-Meidl, Direktor Wilfried Lercher, Bildungsdirektor Heinz Zitz, Landtagsabgeordnete Doris Prohaska und Bürgermeister Kurt Maczek.
BVZ

„Die Planungen durch die Architekten und die Bauverhandlung sind abgeschlossen, die Ausschreibungsunterlagen liegen ebenfalls bereits vor. Mit einer endgültigen Freigabe ist nach der Regierungsbildung im Jänner des kommenden Jahres zu rechnen.“, sagt Lercher. Der Neubau und die Sanierung werden von der BIG in Abstimmung mit dem Bildungsministerium finanziert. Die Kosten werden sich auf rund 15 Millionen Euro belaufen.