Debatte um Flugplatz geht weiter

Erstellt am 05. August 2022 | 05:39
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Rathaus Pinkafeld
Foto: zVg
Nach einem tragischen Unfall entfachten erneut Diskussionen um den Flugplatz Pinkafeld, auch bei der nächsten Gemeinderatssitzung wird das Thema besprochen werden.

Vor Kurzem stürzte ein Ultraleichtflugzeug, das vom Pinkafelder Flugplatz aus gestartet war, im Gebiet der Gemeinde St. Lorenzen ab. Die zwei Insassen verstarben.

Nach dem Vorfall forderte Stadtrat Horst Franz (SPÖ), dass Starts und Landungen über dem Stadtgebiet sofort untersagt und verboten werden.

Gemeinderat Eduard Posch (NEOS) meinte daraufhin, er würde Franz in allen Punkten inhaltlich voll recht geben. Weiters meinte Posch: „Die Position von uns NEOS ist seit 2017 klar: Wir sehen den Flugbetrieb aus verschiedensten Punkten kritisch und zu hinterfragen und fordern eine seriöse, faktenbasierte Debatte darüber.“

Posch weist außerdem darauf hin, dass die NEOS das Thema bereits 2019 auf die Tagesordnung gebracht haben. Sie forderten damals auch eine Volksbefragung. Auf deren Basis hätte man dann Entscheidungen betreffend des Flugplatzes fällen können.

„Leider haben wir mit unseren damals vorgebrachten Argumenten weder bei der SPÖ, ÖVP, FPÖ noch Grünen wirklich Gehör gefunden, geschweige denn Unterstützung bekommen. Im Gegenteil“, so Posch, der das Thema Flugplatz nun erneut auf die Tagesordnung für die nächste Gemeinderatssitzung setzen ließ.

Bürgermeister Kurt Maczek (SPÖ) meinte auf Nachfrage der BVZ, dass er bereits seit einem Jahr in Kontakt mit dem Sportfliegerclub Pinkafeld stehe und den Dialog jetzt wieder verstärkt habe. Maczek betonte auch, dass weder die Gemeinde noch die Bezirkshauptmannschaft Handhabe hätten, was den Flugverkehr anginge. Für diesen ist Austro Control, die österreichische Gesellschaft für Zivilluftfahrt, zuständig.