Renovierung von Kreuzwegstationen im Eiltempo. Die Kreuzwegstationen am Kalvarienberg sind durch die Witterung in einem desolaten Zustand gewesen, ein engagiertes Team renovierte in rekordverdächtigem Tempo.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 18. Oktober 2020 (12:05)
Das Renovierungsteam bei der Arbeit: Franz Binder, Alfred Deutsch, Fritz Dittel, Fritz Luisser, Wolfgang Krutzler und Franz Ringhofer.
BVZ

Seit vielen Jahren war der schlechte Zustand der Kreuzwegstationen zu sehen. Im Jahr 2017 gelang es, Initiator Friedrich Luisser ein Team aus Interessierten zusammenzustellen, die ihm bei der Umsetzung der Renovierung unterstützen wollten. Der „Verein zur Renovierung der Kreuzwegstationen auf dem Kalvarienberg Pinkafeld“ wurde gegründet.

„Nach eingehenden Informationen und Abstimmung mit der röm.-kath. Stadtpfarre Pinkafeld und nach Anfrage beim Denkmalamt wurden nun alle organisatorischen und technischen Möglichkeiten ausgelotet und um Spenden aufgerufen“, erzählt Luisser über die weitere Vorgangsweise. Verschiedene Arbeitsvorgänge wie Durchschneiden oder die Fundamente mit Beton ausgießen wurden in Erwägung gezogen. Schlussendlich entschied man sich dafür, alle Fundamente mit einer entsprechenden Betongüte auszubetonieren, die das neuerliche Eindringen von Wasser in die bestehenden Fundamente verhindern soll.

3600 Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder

Auch der Platz vor der Kreuzigungsgruppe wurde vollkommen neu gestaltet, die drei Kreuze im Rondeau wurden abgebaut und gereinigt und die Bildtafeln an den Kreuzen wurden von Otmar Wartler von Rost befreit, entsprechend bearbeitet und neu bemalt. Ganz neu ist auch, dass jede Station durch die Firma suxxess-consult mit einem QR Code versehen wurde. Dahinter stehen Meditationen von Bruder Fritz Giglinger und Historisches zum Kreuzweg in Pinkafeld aufbereitet von Rudolf Köberl und Wilhelm Seper.

Am kommenden Wochenende, am Sonntag, dem 18. Oktober, wird mit Generalvikar Martin Korpitsch und Stadtpfarrer Norbert Filipitsch die Segnung des renovierten Kreuzwegs feierlich zelebriert. Treffpunkt ist um 14 Uhr bei der ersten Station.