Steigende Kosten für Gemeinde sorgen für Diskussionen

Erstellt am 25. November 2022 | 05:27
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Bgm Labg Pinkafeld Kurt Maczek SPÖ Foto
Kurt Maczek, Bürgermeister in Pinkafeld
Foto: zVg
Das Allwetterbad, die Beleuchtung und die steigenden Lohnkosten stellen die Gemeinde Pinkafeld vor Herausforderungen.

Zum zweiten Mal seit der Wahl kam der neue Gemeinderat im Rathaussaal zusammen. Auf der Tagesordnung standen unter anderem diverse Personalangelegenheiten, Änderungen im Flächenwidmungsplan, und die Vergabe von Aufträgen an verschiedene Dienstleister für den Stadion-Zubau des SC Pinkafelds.

Die ganze Sitzung über war das Thema steigende Kosten und Energiesparen präsent.

So auch bei der Erhöhung von einigen Gebühren, wie der Hundeabgabe, die zu einer angeregten Diskussion führten. Beschlossen wurde schließlich trotz der hohen Inflation eine geringe Abgabeerhöhung um 3,5 Prozent. „Wir wollen die Anpassung trotz der hohen Inflation niedrig halten, da es auch in Pinkafeld immer mehr Menschen gibt, bei denen das Geld knapp wird“, meinte Stadtrat Franz Rechberger (SPÖ).

Allwetterbad als Energiefresser

Zur Sprache kam im Zuge der Diskussionen rund um die Teuerungen auch, dass das Allwetterbad kostentechnisch eine große Last für die Gemeinde darstelle und Maßnahmen für die Zukunft geplant werden müssen.

Weiters wurde über die Reduzierung der Straßenbeleuchtung debattiert, außerdem gab Bürgermeister Kurt Maczek bekannt, dass dieses Jahr die Weihnachtsbeleuchtung nur am 24., 25. und 26. Dezember eingeschaltet werde. Einzig der Christbaum am Marktplatz werde im Advent durchgehend beleuchtet sein.

Die NEOS forderten aufgrund der Teuerungen einen Sozialmarkt für Pinkafeld. Ein Punkt, der ebenfalls zu Diskussion führte. Schließlich einigte sich der Gemeinderat darauf, bis Ende März ein mögliches Konzept erstellen zu lassen.

Einig wurde man sich auch bei einem Antrag der FPÖ, die Schaffung von Hundezonen in Pinkafeld zu überprüfen.

Befasst hat sich der Gemeinderat ebenfalls mit einem weiteren Antrag der FPÖ, der vorsieht, dass gemeinsam mit dem Land die Schaffung eines Kreisverkehrs in der Nähe der HTL Pinkafeld geprüft wird. Da dort eine Landesstraße verläuft, kann der Gemeinderat nämlich nicht alleine über die Schaffung bestimmen.