Versöhnliches Adieu im Gemeinderat

Erstellt am 23. September 2022 | 05:01
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Rathaus Pinkafeld
Foto: zVg
Der Gemeinderat Pinkafeld kam ein letztes Mal vor den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen zusammen.

In gewohnter Manier besprach der Gemeinderat im Rahmen seiner letzten Sitzung vor der Wahl rund drei Stunden lang die 27 Punkte der Tagesordnung. Zuerst wurden dem Gemeinderat die Änderungen im Flächenwidmungsplan präsentiert. Anschließend ging es an die Vergabe der Baumeisterarbeiten für die Sanierung der Schweinsbachquellen.

Beim Tagesordnungspunkt 16, einer Darlehensaufnahme über 1,1 Millionen Euro für unterschiedliche Infrastruktur-Projekte wurde eine Weile diskutiert, immerhin wolle der Gemeinderat verantwortungsvoll mit dem Geld der Gemeinde umgehen, waren sich die Kommunalpolitiker einig.

Volksschule braucht mehr Platz

Beim 21. Tagesordnungspunkt drehte sich alles um den Platzbedarf der Volksschule. Nach einer Erhebung zeigte sich nämlich: Räumliche Erweiterungen sind aufgrund der vielen Klassen auf jeden Fall nötig, bis Jahresende sollen nun Vorschläge erarbeitet werden, wie die Erweiterung umgesetzt werden kann.

Anschließend stand die Anpassung der Tarife für das City-Taxi auf der Tagesordnung. Diese wurden von 4,50 auf 7,00 Euro erhöht, Ende des Jahres wolle man dann neue Vereinbarungen treffen. Die Mehrkosten werden von der Gemeinde getragen. Nach einem Bericht zum Thema Blackout-Vorsorgemaßnahmen wurde der von den NEOS eingebrachte Tagesordnungspunkt „Flugplatz & Flugbetrieb Pinkafeld“ behandelt.

Gemeinderat Edi Posch informierte im Zuge dessen über die angespannte Situation, der Gemeinderat entschied darauf hin, ein offenes Gespräch mit allen Betroffenen zu organisieren. Anschließend beschloss der Gemeinderat auf Antrag der FPÖ, dass es im Allwetterbad zukünftig Ermäßigungen für Behinderte geben soll.

Zu guter Letzt bedankten sich die Gemeinderäte beieinander für die gemeinsame Zeit im Gemeinderat. Mit einem herzlichen „Tschüss“ und „vielleicht bis bald“ wurde die Sitzung schlussendlich beendet.