Wirbel um EAV-Konzert. Einige Aufregung gab es vor allem in den sozialen Medien nach dem Auftritt der „EAV“ vor zwei Wochen in Pinkafeld.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 28. Juni 2019 (03:39)
Lexi
Helmut Ulreich mit den Musikern der „EAV“, die im August noch ein Konzert in Pinkafeld spielen werden.

Im Zuge der Rubrik „Frag die BVZ“ wollte ein Leser wissen, was hinter der Aufregung in den sozialen Medien, nach dem Auftritt der „EAV“ dran ist. Besucher beschwerten sich über schlechte Sicht, zu wenig Toiletten und ungenügende Getränkeversorgung.

Die Band äußerte sich mit einem Statement zum Unmut: „Wir möchten uns von der nicht ordentlich organisierten Durchführung des Konzerts distanzieren. Leider war uns im Vorfeld nicht ersichtlich, dass es zu Problemen kommen sollte. Wir haben uns dafür eingesetzt, dass die zweite Abschiedsshow am 4. August nicht derart stattfinden wird. So wird unter anderem eine richtig dimensionierte Bühne aufgestellt, und zum Beispiel die Toiletten- und Barsituation aufgebessert. Der Veranstalter hat sich dazu bereit erklärt Gutscheine an alle, die sich bis heute beschwert haben, auszustellen.“

„Bei einem Konzert kann es passieren, dass man Wartezeiten einplanen muss. Die Hitze hat das ihrige dazu beigetragen

Die Kritik ging vor allem in Richtung Helmut Ulreich. „Ich war aber nicht der Veranstalter, sondern nur für die Gastronomie zuständig“, erklärt Ulreich. Bei der Begehung mit den Verantwortlichen sei, laut Ulreich, alles in Ordnung gewesen. Sowohl Bars, als auch Toiletten seien genügend vorhanden gewesen. „Bei einem Konzert kann es passieren, dass man Wartezeiten einplanen muss. Die Hitze hat das ihrige dazu beigetragen“, sagt Ulreich.

Beim zweiten Konzert wird der Veranstalter eine Open Air-Bühne mit Sicht Richtung Billa aufstellen. Zudem wird es nur Stehplätze geben. „Leider kann man es nicht immer allen recht machen. Wir versuchen aber immer unser Bestes“, so Ulreich.